Umweltschonender Klärschlammkreislauf in Vorarlberg

LR Schwärzler: Klärschlammkompost-Kontrollbericht bestätigt Vorarlberger Weg der Kreislaufwirtschaft

Bregenz (VLK) - Das Land Vorarlberg bekennt sich zu einer kontrollierten und ökologisch sinnvollen Kreislaufwirtschaft. "Dies bedeutet, dass Klärschlämme von einwandfreier Qualität in kompostierter und somit biologisch stabilisierter Form für die Düngung in der Landwirtschaft eingesetzt werden können", informierte Umweltlandesrat Erich Schwärzler im heutigen Pressefoyer.
Seit sechs Jahren dürfen Klärschlämme nur noch in kompostierter Form oder als Trockengranulate für Düngezwecke oder Rekultivierungen verwendet werden. Aus dem aktuellen Kontrollbericht 2005 des Umweltinstituts geht hervor, dass die erzeugten Komposte einwandfreie Qualität aufweisen, sämtliche Grenzwerte wurden eingehalten. "Die aktuell vorliegenden Kontrollergebnisse bestätigen, dass der Klärschlammkreislauf in Vorarlberg ein ökologisch sinnvoller und umweltschonender Weg ist", betonte Landesrat Schwärzler.

Kompostierung, Granulat, Export

Für eine Düngung mit Klärschlammkomposten kommen in der Landwirtschaft nur noch Flächen in Betracht, für die ein Bodengutachten vorliegt. Im Jahr 2005 fielen in Vorarlberg rund 10.380 Tonnen Klärschlamm-Trockensubstanz an. Davon wurden rund 67 Prozent im Land kompostiert oder zu Trockengranulat verarbeitet und für die Düngung landwirtschaftlicher Flächen, für Rekultivierungen sowie für die Grünraum- und Gartenpflege eingesetzt. Rund ein Drittel des Klärschlamms wurde außer Landes verarbeitet (Deponierung vorwiegend in Innerösterreich, Einsatz bei der Rekultivierung hauptsächlich in Deutschland) oder thermisch verwertet (vorwiegend in der Schweiz).

Der Bericht des Umweltinstituts "Klärschlammkompost -Kontrollbericht 2005" kann auf der Internetseite des Landes unter www.vorarlberg.at/umweltinstitut heruntergeladen werden.
(tm/hw)

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