Kann Supervision die individuelle Beanspruchung von Turnusärzten verbessern?

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) begrüßt Verordnung des Gesundheitsministeriums zur Supervision für TurnusarztInnen

Wien (OTS) - Mit einer Verordnung möchte Bundesministerin Maria Rauch-Kallat die Ausbildung der Turnusärzte reformieren. Darin wird u.a. vorgeschrieben, dass die angehenden ÄrztInnen regelmäßig Supervision in Anspruch nehmen, sich also systematisch mit den psychischen Belastungen, die aus der Arbeit mit kranken Menschen entstehen können, auseinanderzusetzen.

Supervision ist eine spezifische Beratungsform, die besonders für Personen in helfenden Berufen von großer Wichtigkeit ist. Gerade der Umgang mit leidenden Menschen, stellt oft hohe Anforderungen an die ÄrztInnen in Ausbildung. In diesen psychisch belastenden Situationen begleitet und unterstützt die professionelle Bearbeitung der individuellen Beanspruchungen mit einem/r Supervisor/in und zeigt unterschiedliche psychosoziale Handlungsmöglichkeiten im beruflichen Kontext auf.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) weist darauf hin, dass Supervision sowohl für die psychische Gesundheit der TurnusärztInnen, als auch für die Qualität der professionellen Betreuung der PatientInnen wichtig ist. Zahlreiche PsychologInnen haben eine Zusatzausbildung für die Durchfürung von Supervision absolviert und garantieren somit eine hohe berufliche Kompetenz im Umgang mit schwierigen Situationen am Arbeitsplatz.

Für weitere Fragen bzw. für die Vermittlung von psychologisch ausgebildeten SupervisorInnen wenden Sie sich bitte an die BÖP-Helpline: 01 / 407 91 92

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Mag. Malou Thilges
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