Stummvoll zur Post: Alle Österreicher können am Erfolg teilhaben

Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden profitieren durch eine langfristige Absicherung all ihrer Interessen

Wien, 30. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Mit dem Gleichsetzen von "Wirtschaften = Spekulation" könne SPÖ-Finanzsprecher Matznetter ja nur "gewisse sozialdemokratische Kreise der jüngeren Geschichte" gemeint haben, sagt ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dr. Günter Stummvoll heute, Dienstag. Wenn es um die Post gehe, bleibe kein Raum für Spekulationen: "Die Post ist heute ein völlig gesundes, wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen, an dem alle Österreicher viel Freude haben und an dessen Erfolg sie durch den Börsegang teilhaben können." Der Börsegang bringe zudem geschätzte 400 Millionen Euro fürs Budget, ohne dass die Politik an Einfluss verlieren wird. "Das ist übrigens fast dieselbe Summe, die von der roten Gewerkschaftsbank BAWAG in einer einzigen Nacht in den Karibik-Sand gesetzt wurde", so Stummvoll. ****

Warum die Worte "Mitarbeiterbeteiligung" und "Volksaktie" der SPÖ ein Dorn im Auge sind, könne wohl nur durch einen ideologisch vom Kommunismus geprägten Eigentumsbegriff erklärt werden, "wie ihn zuletzt die AMAG-Mitarbeiter zu spüren bekommen haben", führte der ÖVP-Finanzsprecher weiters aus. Wenn Gusenbauer, Matznetter und Co. gegen die einst von der SPÖ mitgetragene Teilprivatisierung der Post - "übrigens mit einem sozialdemokratischen Manager an der Spitze" -wettern, als würde die Republik verscherbelt und künftig kein Brief mehr transportiert werden, seien sie an die "Erfolgsgeschichte Privatisierung" bei OMV, Siemens, Voest oder Verbund erinnert. Auch das Gegenmodell, der beinahe Untergang der Verstaatlichten in den 70-er und 80-er Jahren, sei bekannt.

"Daran sollte sich die SPÖ heute erinnern, wenn es um die Post geht. Die Privatisierung ist nicht jenes Schreckgespenst, zu dem es die SPÖ aus wahltaktischen Gründen hochstilisieren will", so Stummvoll. Mit demselben Populismus wie damals bei der Voest laufe heute auch der Post-Börsegang unter "fahrlässiger Verschleuderung von Volksvermögen". Heute habe die Voest 500 Mitarbeiter mehr und schreibt laufend Rekordgewinne. "Der Post-Börsegang sorgt für mehr Wachstum eine höhere Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, bringt den Mitarbeitern eine langfristige Absicherung ihrer Beschäftigung und gewährleistet die lückenlose Versorgung der Kunden. Der 51-Prozent-Staatsanteil ist eine klare Ansage und Garant: Die Post bleibt in jedem Fall rot-weiß-rot", so Stummvoll abschließend.

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