Gewerbe ortet zu Dienstleistungsrichtlinie grundsätzlich positive Tendenz

Ja zu Dienstleistungsbinnenmarkt - Instrument zu Vollstreckung bei Verstößen fehlt

Wien (PWK354) - Grundsätzlich positiv äußerte sich heute, Dienstag, der Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, zur Einigung auf eine europäische Dienstleistungsrichtlinie:
"Ich denke, dass damit nun ein zufrieden stellender Beschluss gelungen ist, der dem Ziel, einen einheitlichen Dienstleistungsmarkt zu schaffen, Rechnung trägt. Die österreichische Ratspräsidentschaft hat hier wirklich gute und konstruktive Arbeit geleistet. Für unsere Gewerbe- und Handwerksbetriebe steht damit der EU-Raum leichter offen."

Wir begrüßen, dass die Dienstleistungsrichtlinie nun ein Qualitäts- und Sozialdumping wirksam verhindert, was schon immer ein Hauptanliegen für das Gewerbe und Handwerk war. Bedenken äußerte Toifl, dass ein Instrument zur Vollstreckung gegen Verstöße der neuen Dienstleistungsrichlinie fehlt. "So wie WKÖ-Präsident Christoph Leitl denke ich, dass nur über eine wirksame Sanktionierung von Gesetzesverstößen ausländischer Dienstleistungsanbieter Wettbewerbsgleichheit geschaffen werden kann", so der Gewerbe-Obmann. (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Gewerbe und Handwerk
Mag. Helmut Heindl
Tel.: (++43) 0590 900-3291
Fax: (++43) 0590 900-217
bsg@wko.at
http://wko.at/bsgh

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003