Findeis: Zunehmende Kriminalität sorgt für zunehmende Besorgnis in der Bevölkerung

SPÖ fordert zusätzliches Personal und dichtere Überwachungstätigkeit

St. Pölten (SPI) - Wieder sorgt eine Umfrage betreffend der zunehmenden Kriminalität in Österreich für Aufsehen. Nach einer aktuellen Umfrage des Instituts IMAS ist bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung sehr besorgt über die zunehmende Kriminalität. 46 % sagen, dass die Sicherheit nur mehr "teils, teils" gegeben ist, 16 % sind nicht einmal davon noch überzeugt. "Aus der Umfrage geht auch ganz klar hervor, dass die Bevölkerung nicht den Polizistinnen und Polizisten die Schuld für den Abbau öffentlicher Sicherheit gibt. Ganz im Gegenteil wird ihre Arbeit geschätzt - aber es wird auch ganz klar davon ausgegangen, dass die ExekutivbeamtInnen einfach zu überlastet sind, um wirklich effizient vorgehen zu können. Der Polizeiapparat an sich wird als zu schwach eingestuft, es fehlt einfach an allen Ecken und Enden an zusätzlichem Personal", sieht der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, eine klare und zutreffende Analyse der Bevölkerung über die Rahmenbedingungen der Polizistinnen und Polizisten.****

Jeder zweite Österreicher wünscht sich mehr PolizeibeamtInnen auf der Straße, vor allem in den größeren Städten und Ballungsräumen wird die Polizeipräsenz als zu gering eingestuft. "Seit Jahren bestimmt der ‚Spar- und Kürzungsstift’ die Politik des Innenministeriums. Hunderte Planposten wurden weggekürzt, dutzende Polizeiwachzimmer und Posten zugesperrt. Ein paar mediengerecht inszenierte Einzelmaßnahmen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auf den Dienststellen einen massiven Fehlbestand an Beamtinnen und Beamten gibt. Besonders zu den Nachtstunden wurden die Streifenfahrten zurückgeschraubt, in manchen Bezirken Niederösterreichs ist in der Nacht gerade mal eine Funkstreife unterwegs. Das ist eindeutig zu wenig, die Wahrscheinlichkeit für Kriminelle, wirklich ertappt zu werden, ist mehr als gering. Hier muss angesetzt werden. Die SPÖ-Niederösterreich fordert zusätzliches Personal und eine dichtere Überwachungstätigkeit zu den Nachtstunden", so Findeis.
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