Gehrer zum Weltnichtrauchertag: Kinder beim "Nein-Sagen" bestärken

Schulen setzen auf Präventionsmaßnahmen

Wien (OTS) - Die Schulen haben dem Tabakkonsum den Kampf angesagt. Seit Jänner 2005 gilt an Schulen wie in allen anderen öffentlichen Gebäuden Rauchverbot. Schon seit etlichen Jahren gibt es Projekte und Informationskampagnen, mit denen die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam gemacht werden. "Wir wollen die Jugendlichen darin bestärken, zur Zigarette ´nein’ zu sagen. Dazu ist es notwendig, ihnen die negativen Folgen des Tabakkonsums vor Augen zu führen", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

In der schulischen Präventionsarbeit kommt dem Tabak eine besondere Bedeutung zu. Anlässlich des Weltnichtrauchertags, der am 31. Mai stattfindet, bietet das Bildungsministerium ausführliche Informationen auf der Website www.schulpsychologie.at unter "Gesundheit und Schule" und präsentiert Projektbeispiele. Dort finden sich Hinweise zu den gesetzlichen Grundlagen, pädagogische Grundsätze der Tabakprävention sowie wertvolle Tipps und Anregungen für die Unterrichtsgestaltung.

Österreich hat eine hohe Anzahl von Raucherinnen und Rauchern sowie eine frühes Einstiegsalter bei den Jugendlichen. Im Rahmen des allgemeinen Bildungsprinzips "Gesundheitserziehung", mit Projekten wie "Rauchfreie Schule", Informations- und Unterrichtsmaterialien und einem neuen, ab Juni im Medienservice des BMBWK erhältlichen Impulsfilm "Different Ways" wirken die Schulen dem Nikotinkonsum gezielt entgegen. Wichtig ist auch das Vorbild der Lehrpersonen und der Eltern. Durch die Bestimmungen des neuen Nichtraucherschutzgesetzes ist dafür gesorgt, dass in Schulgebäuden nicht mehr geraucht wird.

Im Rahmen des Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und nachhaltige Entwicklung unterstützt das Bildungsministerium Schulprojekte, die sich kreativ und kritisch mit der Raucherproblematik auseinander setzen. Bisher wurden bereits über 1.000 Umwelt- und Gesundheitsprojekte mit mehr als 2. Mio. Euro unterstützt.

Nähere Informationen gibt es auf der Website www.schulpsychologie.at

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