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Klement: Haider treibt Kärnten in den wirtschaftlichen Bankrott

Klagenfurt (OTS) - "FPÖ wehrt sich gegen Verscherbelung des letzten Kärntner Familiensilbers - Kapitalaufstockung bei der Hypo ist stille Enteignung des Landes Kärnten"

"Um die noch in Landesbesitz befindliche Hypo Alpe Adria Bank bahnt sich erneut eine skandalöse Entwicklung an, die vom amtierenden Landeshauptmann Jörg Haider nicht nur geduldet, sondern auch aktiv vorangetrieben wird." kritisiert der FPÖ Generalsekretär Karlheinz Klement.

"Noch bevor die Kontrollorgane von Nationalbank und Finanzmarktaufsicht ihre Prüfungstätigkeit beendet haben, prescht Haider ein weiteres mal mit hektischem Aktivismus voran: Seiner Ansicht nach benötigt die Hypo Alpe Adria Bank dringend neues Eigenkapital, welches durch eine Kapitalerhöhung aufgebracht werden soll.

Haider sagt Hypo und meint sich selbst: Er braucht dringend neues Kapital, um seinen schier unstillbaren Hunger nach Finanzmitteln zu befriedigen. Aufgrund seiner völlig verfehlten Wirtschaftpolitik in Kärnten ist mit -normalen Einnahmen und Ausgaben- nichts mehr zu machen, sodaß mit allen Tricks Geld gesucht wird und Budgets geschönt werden." so Klement weiter.

"Oder sehen Haider und Kulterer eine elegante Möglichkeiten, die "Leichen im Keller" durch einen schnellen Verkauf der HYPO endgültig verschwinden zu lassen?
Zu Haiders Hektik gesellt sich zunehmend auch Nervosität und Panik. Nur so sind die Attacken gegen die prüfende FMA zu erklären. Wenn alles in Ordnung wäre, bräuchte Haider ja nicht mit verrückten Klagsdrohungen gegen die FMA operieren.

Eine verbesserte Eigenkapitalausstattung der HYPO grundsätzlich zu begrüßen, es kommt aber wie immer auf die Details an. Und darin liegt gleichzeitig der unübersehbar große Haken: Haider spielt sich allen Ernstes mit dem Gedanken, Beteiligungen in nennenswertem Ausmaß -kolportiert werden 12% der Anteile - an angloamerikanische Hedge Fonds zu verkaufen.

Derartige Hedge Fonds, die nicht ohne Grund vom ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering als ´Heuschrecken´ bezeichnet wurden, sind von ihrem Investitions- oder besser gesagt Spekulationsverhalten her ausschließlich auf kurzfristige Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die betroffenen Unternehmen ausgerichtet."

Wenn nun also sowohl das Land Kärnten als auch die Grazer Wechselseitige Versicherung namhafte Anteile an hochspekulative Hedge Fonds verkaufen, so darf angesichts des in zwei Jahren geplanten Börseganges der Hypo Alpe Adria Bank Schlimmstes befürchtet werden. Der vielzitierte und als Wundermittel gerühmte Kärntner Zukunftsfond -gespeist durch eine HYPO-Wandelschuldanleihe-, der Kärnten in eine blühende Zukunft geleiten soll, droht in Fehlspekulationen und wirtschaftspolitischer Inkompetenz unterzugehen.

Nicht nur daß Hedge Fonds mit ihren Stimmrechten auch sehr sinnvolle Investitionen und Geschäftstätigkeiten von Unternehmen verhindern -wenn es nur ja ihren Gewinnvorstellungen nützt - ist auch ein Totalausverkauf an den Höchstbieter bzw. eine Filetierung des Hypo Alpe Adria Konzerns wahrscheinlich. Unter der geballten Finanzmacht solcher ´Investoren´ mußten auch schon deutlich größere Unternehmen wie unlängst die Deutsche Börse AG in die Knie gehen.

Die kurzfristig lukrierten Einnahmen aus dem Abverkauf der Bankanteile, die Haider bis zum Ende seiner Amtszeit mit Sicherheit bereits wieder zugunsten seiner feudalen Landesherrenpolitik ausgegeben haben wird, können jedoch den Totalverlust der Landesbank und damit einer der wesentlichen Financiers diverser Kärntner Projekte langfristig nicht mal annähernd ausgleichen.

Jörg Haider ist in der Tat dabei, das letzte Familiensilber des Landes Kärnten zu verscherbeln. Warum SPÖ und ÖVP nichts dagegen unternehmen ist äußerst verdächtig und hinterfragenswert. Auch die Medienwelt ist zu diesem Thema auffallend handzahm. Stecken da die unterschiedlichsten Interessenswelten unter einer Decke??"

Die FPÖ hat mit LAbg. Franz Schwager im Kärntner Landtag wiederholt auf die Gefahren hingewiesen, die FPÖ wird nicht aufhören, die Kapitalvernichtungspolitik Haiders und des BZÖ anzuprangern und fordert alle Kräfte im Lande auf, diesem Treiben Einhalt zu gebieten" schließt Klement

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