Pfingstferien - Staus im Westen vorprogrammiert!

Autofahrer aus Österreich, Ungarn, Luxemburg und Teilen Deutschlands starten in den Süden

Wien (OTS) - Kommenden Freitag, den 02.06.2006 starten in Österreich die Pfingstferien. Nachdem auch Bayern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, sowie Luxemburg und Ungarn Pfingstferienbeginn haben, handeln dieses Wochenende viele für die Generalprobe des Sommerferienbeginns. Wie die Verkehrsexperten des ARBÖ berichteten wird es einmal mehr im Westen Österreichs und an den Grenzen nach Slowenien zu erheblichen Verzögerungen kommen, nachdem viele Autofahrer die Pfingstferien für einen Kurzurlaub nutzen werden.

Schon am Freitag Nachmittag wird es an den Stadtausfahrten Wiens zu erheblichen Behinderungen kommen. Sowohl auf der Südosttangente (A23) und auf der Südautobahn (A2) in Fahrtrichtung Graz wird es zu Stauungen kommen. Der ARBÖ-Informationsdienst rechnet mit Staus auf der Tangente im gesamten Verlauf. "Der Reiseverkehr wird sich hier mit dem Abendverkehr vermischen" warnt Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. "Wer immer in Wien mit dem Auto zur Arbeit fährt, muss am Freitag mit einer längeren Heimfahrt rechnen". Auch auf den Donaubrücken, stadtauswärts, sowie auf dem Gürtel und dem Ring muss man lange Verzögerungen hinnehmen.

Am Samstag, so rechnet der ARBÖ-Informationsdienst wird der Reiseverkehr voll einsetzen. Staus in Salzburg auf der Tauernautobahn (A10), zwischen Flachauwinkel und Zederhaus vor dem Tauerntunnel, sowie zwischen Sankt Michael und Rennweg vor den Katschbergtunnel werden keine Seltenheit sein. Den ganzen Tag über muss man vor den Tunnelportalen mit Blockabfertigung und langen Staus rechnen. Auch in Bayern wird sich einiges abspielen. Auf der Verbindung München-Salzburg wird man an einigen Stellen im Stau stehen. "Kommt es zu einem Unfall so kommt rasch die gesamte A8 zum Stillstand", warnt Thomas Woitsch vor der Nummer Eins - Transitroute Bayerns. Wenn bei uns die Pfingstferien enden, starten die Bayern erst richtig durch, dauern doch die Pfingstferien Bayerns bis 18.06.2006!

In Tirol gibt es gleich zwei gravierende Staupunkte. Zum Nadelöhr wird einerseits die Fernpass Bundesstraße (B179) in Fahrtrichtung Inntalautobahn. Schon beim Grenztunnel Vils/Füssen wird es zu eine Blechkolonne geben. Im weiteren Verlauf kommt man auch über den Fernpass nur sehr zähflüssig voran. Andererseits sollten Urlauber, die Richtung Italien unterwegs sind um zwei Stunden früher auf den Weg machen. Auf der Brennerautobahn (A13) kann sowohl bei der Mautstelle Schönberg als auch auf Höhe des Brenners der Verkehr zum Stillstand kommen. Auf der verlängerten Brennerautobahn in Italien (A22) wird man in Fahrtrichtung Bozen als erstes bei der Mautstelle Sterzing im Stau stehen, sind die ARBÖ-Verkehrsexperten sicher. In Vorarlberg könnten Autofahrer auf der Rheintalautobahn (A14) Geduld aufbringen müssen. In Bregenz kann es sowohl vor dem Citytunnel, als auch vor den Pfändertunnel zu Verzögerungen kommen. Mit einer Entspannung auf Österreichs Hauptverbindungen ist erst am späten Nachmittag des Samstages zu rechnen, berichtet der ARBÖ-Informationsdienst.

Staus an Grenzübergängen!

Wer Richtung Slowenien unterwegs ist muss mit Wartezeiten an den Grenzübergängen rechnen. Ein bis zwei Stunden sollte man laut ARBÖ-Informationsdienst einplanen, wenn man die Grenzübergänge Karawankentunnel, Loiblpass und Spielfeld ansteuert. Doch auch bei unseren nördlichen Nachbarn sollte man bei der Ausreise Wartezeiten einplanen. Nachdem in der Tschechischen Republik am Pfingstmontag kein Feiertag ist, werden zahlreiche Autofahrer den Feiertag zu Einkäufen in der Tschechischen Republik nutzen. "Auch das "Niemandsland" bei Kleinhaugsdorf wird dabei im Mittelpunkt stehen", ist ARBÖ-Verkehrsexperte Woitsch sicher.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at sowie www.arboe.at, oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

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