Schaunigs Vorgangsweise gefährdet Hypo-Bank und schadet Land Kärnten

LHStv. Strutz: SPÖ-Vorsitzende agiert gegen Arbeitnehmerinteressen und nimmt bewusst Schaden des Landes in Kauf

Klagenfurt (OTS) - Scharf kritisierte heute LHStv. Martin Strutz
die Vorgangsweise der SPÖ-Chefin Gaby Schaunig in der Sitzung der Kärntner Landesholding. Schaunig habe durch ihr Stimmverhalten klar zum Ausdruck gebracht, dass sie weiterhin gegen die Interessen des Landesunternehmens agiere und aus parteipolitischem Kalkül bewusst eine Schädigung des Unternehmens, der Interessen der Arbeitnehmer und des Landes Kärnten in Kauf nehme. "Schaunig stellt wider besseren Wissens und fundierten Sachinformationen im Aufsichtsrat die Interessen der SPÖ vor die Interessen des Landes und der Tausenden Beschäftigten der Hypo Alpe-Adria-Bank (HAAB)", sagte Strutz heute. Nicht nur, dass Schaunig einer von allen Experten verlangten Kapitalaufstockung in einer für das Land kostenschonenden Variante die Zustimmung verweigerte, sprach sie sich gegen eine Dividendenausschüttung im Sinne des Landes aus. "Würde keine Mehrheit von vernünftigen Kräften im Aufsichtsrat dem Agieren Schaunigs Einhalt gebieten, wären wichtige wirtschaftspolitische Projekte in Kärnten nicht mehr realisierbar und auch wichtige soziale Maßnahmen für das Land könnten in der geplanten Form nicht finanziert werden", so Strutz. Dies sei jedoch das Kalkül der SPÖ-Vorsitzenden, nämlich eine positive Entwicklung Kärntens auf allen Ebenen zu hinterlaufen und eine positive Wirtschaftsentwicklung im Auftrag von Gusenbauer vor der NR-Wahl zu bremsen.

Besonders gravierend sei das Agieren Schaunigs gegen den Vorstand der HAAB und die Mitgliedern des Aufsichtsrates. Ihnen verweigerte Schaunig die Entlastung und bringe damit ihre Ablehnung sowohl gegen den Vorstand, als auch gegen die Aufsichtsratsmitglieder in einer nicht nachvollziehbaren Art und Weise zum Ausdruck.

Strutz verweist darauf, dass selbst die Aufsichtsratsmitglieder der SPÖ in der Aufsichtsratssitzung der HAAB dem Vorstand die Entlastung erteilt haben. "Schaunig verweigerte Ihre Zustimmung aber nicht nur für das Geschäftsjahr 2004, sondern auch für 2005 was insofern nicht nachvollziehbar sei, da die Bilanz für das Jahr 2005 eine außerordentlich erfolgreiche und positive war", kritisierte Strutz. Selbst wenn positiv gewirtschaftet werde, sei Schaunig dagegen.

Die neuerliche Attacke Schaunigs gegen die Musikakademie Ossiach - wo Schaunig eine Reduktion der Unterstützung aus dem Zukunftsfonds beantragte, aber zum Glück keine Mehrheit fand - runde das Bild ab. Die SPÖ-Parteivorsitzende agiere wild gegen die HAAB, ihre Mitarbeiter, den Vorstand und wichtige Zukunftsprojekte des Landes Kärnten. "Zum Glück ist sie mit dieser Vorgangsweise ziemlich alleine, und all ihre Vorstöße finden aus gutem Grund keine Unterstützung", sagte Strutz heute.

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