BZÖ-Grosz: Gezerre und Gejohle um steirische SP/VP-Postenschacherei unerträglich

Vor jeder Leiterbestellung muss Ausschreibung und Hearing stattfinden

Graz (OTS) - "Das seit Monaten andauernde Gejohle und Gezerre rund um die Postenschacherei von Rot und Schwarz innerhalb der steirischen Landesregierung ist unerträglich. Statt einer Erneuerung bekommen die Steirer von der SPÖ eine beinharte und brutale Postenschacherei nach dem Motto "Schwarz raus, rot rein" diktiert. Statt die bestqualifiziertesten Persönlichkeiten zu nehmen, werden langjährige Parteigänger in Funktionen geschoben. Von Transparenz, Qualität und Gleichbehandlung ist keine Spur. Die ÖVP braucht in diesem Zusammenhang gar nicht jammern, da die SPÖ ausschließlich diesen Proporz fortsetzt, der die Steiermark unter VP-Regentschaft in Geiselhaft gehalten hat. Was man Landeshauptmann Voves vorwerfen kann, ist, dass er um keinen Deut besser ist, als die VP-Regierung vor ihm und einmal mehr bewiesen hat, dass er sein Wahlversprechen von Erneuerung und Transparenz nicht einmal selbst mehr ernst nimmt", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz zur aktuellen Diskussion rund um die Postenvergaben innerhalb der steirischen Landesregierung.

"Wir fordern daher zurecht, dass ÖVP und SPÖ sich nach 61 Jahren Brutalpostenschacher endlich darauf besinnen, die verantwortungsvollen Aufgaben innerhalb der Landesregierung endlich transparent auszuschreiben und öffentliche Hearings zur Ermittlung des Bestqualifizierten durchzuführen. Die derzeit im Raum stehenden Bewerber für einzelne Funktionen innerhalb der Landesregierung erfüllen in keinster Weise diese Kriterien", schloss Grosz.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0003