Nobert Bacher neuer FSG-Wien-Vorsitzender

Bis Februar 2007 mehr Frauen in die FSG-Gremien

Wien (FSG) - "Mein Ziel ist es, dass bei der ordentlichen Landeskonferenz im Februar 2007 mehr Frauen in die Gremien der FSG-Wien gewählt werden", legte der neu gewählte Wiener Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB ein klares Bekenntnis zur verstärkten Vertretungen der Frauen in den gewerkschaftlichen Gremien ab. Bis Februar 2007 soll eine Arbeitsgruppe entsprechende Umsetzungsvorschläge erarbeiten. Bacher tritt die Nachfolge des nunmehrigen gf. ÖGB-Präsidenten Rudolf Hundstorfer an.++++

Im Nationalratswahlkampf will der neue FSG-Wien-Vorsitzende vor allem auf die Themenbereiche Einkommensschere zwischen Männern und Frauen, Reich und Arm, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Aus-und Weiterbildung setzen. Der Wiener SPÖ-Vorsitzende und Bürgermeister Michael Häupl sieht für die SPÖ durchaus noch gute Chancen, stimmenstärkste Partei zu werden. Häupl: "Entschieden wird bei der Nationalratswahl über jene Bundesregierung, die der Bevölkerung tausend Mal mehr angetan als der Herr Elsner."

Der Wiener SPÖ-Vorsitzende bekräftigte die Solidarität der SPÖ mit den sozialdemokratischen GewerkschafterInnen und warnte vor einer Entwicklung wie in der BRD "wo von der SPD jahrelang eine geistig versaute Politik gemacht wurde". Dies hätte zum Auseinanderdriften von Sozialdemokratie und Gewerkschaften mit dem Ergebnis geführt, dass "die SPD heute Juniorpartner in einer großen Koalition ist und die Gewerkschaften auch nicht unbedingt gestärkt sind". Die SPÖ, so der Wiener Bürgermeister, sei jedenfalls "erledigt, wenn sie keine arbeitnehmerInnenorientierte Politik macht."

"Gewissenhaft aufarbeiten und die Neupositionierung aufbauend auf den geerbten Scherbenhaufen schaffen", versprach der scheidende Wiener FSG-Vorsitzende und gf. ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer. Vor allem die Kollektivvertragsrunden in diesem Frühjahr hätten gezeigt, dass die Gewerkschaften nach wie vor durchsetzungsfähig seien. Optimistisch gab sich der gf. ÖGB-Präsident hinsichtlich der Zukunft des ÖGB. Hundstorfer: "Wir werden einige Jahre zwar weniger Geld haben, aber wir haben mehr als 1,3 Millionen Mitglieder und wir

können durchaus mehr werden. Viele Menschen brauchen wir sozusagen nur abzuholen damit sie der Gewerkschaft beitreten." FSG, 29. Mai 2006 Nr. 37

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