VP-Cortolezis-Schlager: Wien zieht bei Uni-Förderung endlich nach

Erstellung eines landeseigenen Forschungsschwerpunktprogramms gefordert

Wien (VP-Klub) - Als erfreulich bewertete heute die ÖVP Wien Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager den Schritt der Stadtregierung, den Universitäten die Grundsteuermittel zu refundieren. "Endlich schließt sich Wien der Förderungspolitik aller anderen Universitätsstädte an", so die VP-Stadträtin.

Sie betonte auch, dass dies nur der Start einer neuen Wiener Wissenschaftsförderung sein kann. Der zentrale Schritt, der ihrer Einschätzung nach von Seiten der Stadt Wien nun gesetzt werden müsste, sei die Erstellung eines landeseigenen Forschungsschwerpunktprogramms und dessen Aufstockung um weitere 120 Millionen Euro. "Dies sollte für die Förderung von Spitzenforschungsleistung und für Nachwuchsförderung in der kommunalen Forschung verwendet werden", so Cortolezis-Schlager.

Die Wiener VP-Stadträtin sprach sich weiters dafür aus, die in Wien aufgeteilten Wissenschaftsagenden in einer einzigen Magistratsabteilung zusammenzuführen. "Derzeit werden dieselben Subventionen einmal als Wissenschaftsförderung und einmal als Wirtschaftsförderung präsentiert. Das ist unprofessionell. Wir brauchen in diesem Bereich endlich Klarheit und Transparenz über die Zuordnung der Mittel", meinte sie dazu.

Abschließend sprach sich Cortolezis-Schlager dezidiert für die Ansiedlung der Technischen Universität und der Wirtschaftsuniversität am Standort Aspern aus. "Seit Jahren wird über eine sinnvolle Verwertung dieses Stadtentwicklungsgebiets geredet. Was könnte da besseres passieren, als zwei Universitäten anzusiedeln? Wenn Wien das wirklich will, muss es nun ernsthaftes Engagement zeigen", so die VP-Stadträtin abschließend.

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