Brinek: Stadt Wien soll sich nicht mit fremden Federn schmücken

Wiener Unis freuen sich über die Refundierung der Grundsteuermittel

Wien, 19. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Über den Erfolg von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel bei den Verhandlungen mit den Ländern bzw. Universitätsstädten um die Refundierung der Grundsteuermittel an die Universitäten freute sich heute, Montag, die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. Mit dem Verkauf der Uni-Gebäude an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) wäre an die Gebietskörperschaften Grundsteuer abzuliefern gewesen. "Die Stadt Wien muss sich also jetzt nicht einer besonderen universitären Unterstützung berühmen und sich mit fremden Federn schmücken", so Brinek. Stechen doch andere Bundesländer und Universitätsstädte mit deutlichen stärkerer Uni-Unterstützung hervor, als Wien es tut. "Das jetzige Ergebnis ist ein Verhandlungserfolg des Bundeskanzlers, auch für die Wiener Unis." ****

Die Stadt Wien sei Nutznießer des Umstandes, Universitätsstandort zu sein. Werden doch in der Bundeshauptstadt die meisten Bundesmittel für Wissenschaft und Forschung ausgegeben. Die hier studierenden jungen Frauen und Männer leisten einen hohen Beitrag zum Wirtschafts-und Kulturleben. "Und sie bilden vielfach die künftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und somit Steuerzahlerinnen und Steuerzahler", so Brinek. Wien habe außerdem Mittel für das "Institut für Wissenschaft und Technologie Austria" (ISTA) als Mitbieter reserviert. "Mit Spannung werde ich verfolgen, wohin diese für die Wissenschaft reservierten Mittel fließen werden", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin abschließend.

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