SP-Yilmaz: FPÖ stimmt immer gegen alle Integrationsmaßnahmen

Yilmaz: "Mehrsprachigkeit ist nicht an sich böse, Frau Matiasek"

Wien (SPW-K) - "Wenn fünfzehn-, sechzehnjährige Jugendliche nicht lesen oder schreiben können, dann ist das keine Frage der Integrationspolitik, sondern ein Versagen der ÖVP-Bildungspolitik in den Händen der notorisch erfolglosen Bildungsministerin Gehrer. Die SPÖ steht daher, wie allgemein bekannt ist, für eine neue Schule", erklärte heute die Integrationssprecherin der Wiener SPÖ, Nurten Yilmaz, in Reaktion auf die Aussagen von FP-Matiasek. "Dass Integration für die FPÖ inhaltlich kein Thema ist, zeigt sich grundsätzlich beim Abstimmungsverhalten der Freiheitlichen im Wiener Gemeinderat. Eines ist immer gewiss: Geht es um Integration oder Deutschlernen, ist die FPÖ dagegen. Die SPÖ-Wien weiß hingegen, dass Deutsch sprechen die Voraussetzung für jede Integration ist und handelt danach."

Abschließend bemerkte Yilmaz: "Eines möchte ich Frau Matiasek auf den Weg mitgeben: Mehrsprachigkeit ist nicht an sich böse. In einer globalisierten Welt ist es auch für den Wirtschaftsstandort gut, wenn Menschen mehrere Sprachen sprechen können. Provinzialismus der Marke FPÖ hingegen führt zu einer Schwächung des Standorts." (Schluss) me

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 533 47 27-8194
http://www.rathausklub.spoe.at

SPÖ-Klub Rathaus, Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001