VP-Feldmann: Zu geringe Unterstützung für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher

Armutsgefährdung in Wien am höchsten

Wien (VP-Klub) - "In Wien wird es allein erziehenden Müttern und Vätern alles andere als leicht gemacht. Nicht nur die höchsten Kindergartenkosten Österreichs machen ihnen das Leben schwer, sondern auch einer der niedrigsten Familienzuschüsse", so LAbg. Barbara Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, zu dem in einer Tageszeitung erschienenen Artikel über die Probleme und Armutsgefährdung von Alleinerzieherinnen.

"Es stimmt leider, dass die über 84.000 Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen zwischen Beruf und Familie jonglieren und oft knapp an der Grenze zur Armut leben müssen. Und die Stadt Wien sieht dem tatenlos zu, obwohl in Wien die Armutsgefährdung für Frauen deutlich höher als im Bundesdurchschnitt liegt", kritisiert Feldmann.

Weitere Hindernisse bei der Vereinbarkeit von Vollzeitarbeit und Familie sind die viel zu geringe Zahl an Nachmittagsbetreuungsplätzen und die hohen Kindergartenkosten. Die VP-Frauensprecherin fordert daher, dass das eindeutig zu weitmaschige soziale Netz in Wien ausgebaut wird, damit es den Bedürfnissen der Frauen und der Kinder endlich gerecht wird. Maßnahmen wie die Verringerung der finanziellen Belastung durch den gratis Kindergartenbesuch, aber auch ein breiteres Angebot der Nachmittagsbetreuung an den Pflichtschulen müssen - ebenso wie die Erhöhung der Sozialhilfe - erste Schritte sein. "Das Schönreden in Wien funktioniert wunderbar, doch die Umsetzung sozialer Unterstützungen für die besonders armutsgefährdeten Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher wird von der sozialdemokratischen Partei leider nach wie vor nicht ernst genommen", schießt Feldmann.

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