Leserechtschreibstörungen: Neuer Folder informiert über mögliche Ursachen

Bei Verdacht sofort zum Augenarzt

Wien (OTS) - Was tun, wenn das eigene Kind an einer Leserechtschreibstörung leidet? Ein neuer Folder der Wiener Augenärzte soll Eltern nun künftig als Ratgeber dienen und sie darüber aufklären, welche Ursachen eine Leserechtschreibstörung haben kann. Damit Kinder mit Legasthenie oder latentem Schielen schnell behandelt werden, gibt es auf der Homepage der Wiener Ärztekammer weiters eine Liste mit Augenärztinnen und Augenärzten, die bevorzugt Termine an Kinder vergeben. ****

Die Leserechtschreibstörung ist der Überbegriff für alle Störungen, die das Erlernen von Lesen und Rechtschreiben erschweren. Dazu zählen beispielsweise Störungen des ein- oder beidäugigen Sehens, Hörfehler, neurologische Störungen, oder eben auch die Legasthenie. Die Ursachen genau abklären kann nur der Augenarzt, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit weiteren Fachärzten.

Der Folder "Kinderaugen" beinhaltet alle relevanten Informationen über Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten sowie darüber, an wen sich Eltern wenden können, wenn ihr Kind Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben hat.

Bevorzugte Termine an Kinder

Lange Wartezeiten auf Ordinationstermine bei Augenärzten sind gerade für Eltern und Kinder häufig abschreckend. In der Folge wird der Arztbesuch und damit auch die Behandlung einer möglichen Sehschwäche zeitlich nach hinten verschoben.

Um Eltern zu ermuntern, ohne Zeitverlust zum Augenarzt zu gehen, sobald bei einem Kind die Vermutung auf eine Sehschwäche besteht, gibt es auf der Ärztekammer-Internetseite www.praxisplan.at eine Liste mit Wiener Augenärztinnen und -ärzten, die bevorzugt Termine an Kinder vergeben.

(S E R V I C E - Die Wiener niedergelassenen Kinder- und Allgemeinmediziner werden die Folder demnächst über ihre Ordinationen verteilen. In Absprache mit dem Stadtschulrat wird die Broschüre im September über das Schulärztereferat der Wiener Ärztekammer an den Pflichtschulen verteilt werden. In der Pressestelle der Ärztekammer für Wien können die Folder schon jetzt kostenlos bestellt werden:
Tel. 01/515 01 - 1223 DW oder E-Mail: pressestelle@aekwien.at.)

Rückfragen & Kontakt:

Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Mag. Kristin Posch
Tel.: (++43-1) 51501/1223
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posch@aekwien.or.at
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