Martinz: Land - Feind des eigenen Geldes

Landesholding darf heute keinen überhasteten Beschluss fassen. LR Martinz fordert, dass die Regierung mit dem Hypo-Verkauf betraut wird.

Klagenfurt (OTS) - "Die Kapitalerhöhung der Hypo Landesbank ist notwendig, um die Bank nach den Swap-Verlusten wieder zu stabilisieren und sie auf Kurs für den Börsegang zu halten", sagt heute LR Martinz. Doch sei ein Beschluss in der heutigen Aufsichtsratssitzung der Landesholding ein Hüftschuss." Überhastete Beschlüsse haben noch nie Gutes gebracht. Es sind zu viele Fragen offen und die Alternativen gar nicht geprüft", so Martinz.

Denn fraglich sei für ihn, wer als neuer Partner einsteigen könne und vor allem unter welchen Bedingungen die neue Partnerschaft zustande kommen solle. Beispielsweise: Werden für einen neuen Partner nur zusätzliche Hypo-Aktien aufgelegt oder verkauft das Land Kärnten auch seine Anteile an der Landesbank an einen Investor. "Diese Fakten müssen vor einem Beschluss auf den Tisch. Alles andere ist ein Murks", erklärt Martinz. Daher trete Martinz dafür ein, dass die Landesregierung mit der Kapitalaufstockung der Hypo befasst werde.

"Das Land Kärnten muss jedenfalls 25 % plus eine Aktie an der Hypo behalten. Das ist die Sperrminorität, die unsere Kärntner Arbeitsplätze sichert und den Hypo-Stammsitz in Kärnten garantiert", fordert Martinz. Würde das Land vorzeitig seine Anteile an der Bank verkaufen, sei Kärnten der Feind des eigenen Geldes. "Denn wenn die Bank fit für die Börse ist, ist mehr Geld zu lukrieren als jetzt bei einem vorzeitigen Verkauf der Landesanteile", rät Martinz. (Schluss)

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