Grillitsch: Eigentumsrechte der Bauern respektieren

Bauernbundpräsident fordert Entwicklung von Mechanismen zum Eigentumsschutz

Graz-Puntigam, 27. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Der Präsident des Österreichischen Bauernbundes Abg.z.NR Fritz Grillitsch forderte anlässlich des heutigen steirischen Landesbauernrates, dass die Eigentumsrechte der Bauern respektiert werden: "Die Bäuerinnen und Bauern haben dieses Land über Generationen hinweg nachhaltig bewirtschaftet. Sie haben damit den Grundstein gelegt, dass Österreichs Landschaft von vielen als schützenswert erachtet wird. Dafür gebührt ihnen besonderes Lob und Anerkennung. Es ist wichtig, dass die Bäuerinnen und Bauern diese Verantwortung auch in Zukunft wahrnehmen können. Das funktioniert aber nur, wenn ihre Eigentumsrechte auch respektiert werden." ****

Daher sprach sich Grillitsch für die Entwicklung von Mechanismen zum Eigentumsschutz aus. "Besonders im Zeitalter der Nutzungsvielfalt an Grund und Boden - Umwelt- und Naturschutz, Straßenbau, Mountainbiking usw. - ist ein solcher Schutz von Eigentumsrechten ein Gebot der Stunde." Im Zusammenhang mit der Ausweisung und Umsetzung von "Natura 2000"-Gebieten richtete Grillitsch abschließend einen Appell an die politisch Verantwortlichen in der Steiermark: "Wer zusätzliche Ziele und Bewirtschaftungserschwernisse für die Grundeigentümer haben will, hat gefälligst dafür Sorge zu tragen, dass genügend Geldmittel dafür vorhanden sind. Die Bäuerinnen und Bauern sind gerne bereit, dem Vertragsnaturschutz nach dem Prinzip der Freiwilligkeit nachzukommen, wenn die Kriterien für beide Vertragspartner nachvollziehbar erfüllt sind." Der Bauernbundpräsident plant Anfang September einen Eigentumsschutz-Kongress in der Steiermark.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Bauernbund, Robert Zwickelsdorfer, Tel.: 01/5058173-16, Mobil: 0664/8200408, Mail: r.zwickelsdorfer@bauernbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002