ESO-Präsident Blecha: Zukunft der Sozialsysteme ist europaweit eine Verteilungsfrage

Tagung der Europäischen Senioren Organisation in Prag

Wien (SK) - Seniorenvertreter aus 17 europäischen Ländern tagen heute bei einer Konferenz der Europäischen Senioren Organisation (ESO) in Prag. Im Rahmen der Konferenz referieren unter anderem auch EU-Sozialkommissar Dr. Vladimir Spidla und der tschechische Premierminister Jiri Paroubek. ESO-Präsident Karl Blecha sprach in seinem Eröffnungsreferat davon, dass "der alte Kontinent Europa eine politische Verjüngungskur benötige!". Es soll laut Blecha ein europaweiter Prozess eingeleitet werden, wonach bei der Finanzierung der Sozialsysteme nicht mehr nur ausschließlich Löhne und Gehälter die Basis darstellen sollen, sondern die gesamte Wertschöpfung erfasst werden muss. ****

Blecha: "Mit Freude haben wir daher auch diesbezügliche Aussagen des ÖVP-Politikers Neugebauer im Parlament wahrgenommen. Die Finanzierung der Risiken Krankheit und Arbeitslosigkeit sowie die Altersversorgung sind eine Frage von Verteilungsgerechtigkeit. Immer mehr Interessenvertretungen, Parteien und Länder in Europa erkennen dies und so bin ich zuversichtlich, in Prag einen weiteren Schritt in diesem Prozess gehen zu können, bei dem ein gesamteuropäischer Gleichschritt sinnvoll wäre. (Schluss) ps/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001