Streit um Erbschaftssteuer - FPÖ will Aufhebung

Hofer: "Reiche flüchten in Stiftungen, Normalbürger geschröpft"

Wien (OTS) - Nachdem der Verfassungsgerichtshof Bedenken gegen die bisher praktizierte Bemessung der Erbschafts- und Schenkungssteuer für Liegenschaften am dreifachen Einheitswert geäußert hat, müßte die Steuer in Zukunft nach dem Verkehrswert bemessen werden.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Das würde bedeuten, daß das Weitervererben von Liegenschaften und Gründstücken in Zukunft empfindlich höher besteuert werden würde. Daher ist es grundsätzlich notwendig, eine Änderung bei der Besteuerung von Erbschaften und Geschenken vorzusehen. Diese Besteuerung sollte innerhalb der Familie gänzlich unterbleiben. Wenn Eltern Kindern etwas vererben oder schenken, dann hat der Staat den Familien nicht in die Tasche zu greifen!"

Währende Reiche und Superreiche sich in Stiftungen flüchten, sind Normalbürger und deren Nachkommen von der Erbschafts- und Schenkungssteuer betroffen, so Hofer. Der geltende Freibetrag sei nicht ausreichend. Für Ehegatten macht dieser beispielsweise derzeit 2200 Euro aus.

Norbert Hofer: "Ich kann hier auch keinen positiven Lenkungseffekt erkennen. Die Erbschaftssteuer ist eine reine Abzocke, sie ist ungerecht und daher abzuschaffen. Wenn ich meinen Kindern das weitervererben will, was ich mir im Laufe meines Lebens sauer verdient und erspart habe, dann hat mir der Finanzminister nicht in die Tasche zu greifen."

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