Strafvollzug: Pendl sieht neben organisatorischen Maßnahmen auch bei Sachaufwand und Planstellen Handlungsbedarf

Wien (SK) - SPÖ-Abgeordneter Otto Pendl begrüßte "die Zusammenführung von Dienst- und Fachaufsicht, diese Maßnahme geht in die richtige Richtung". Neben den organisatorischen Maßnahmen, die durch den Abänderungsantrag getroffen werden, "gibt es auch im Bereich des Sachaufwands und von Planstellen Handlungsbedarf" und Pendl wies darauf hin, dass die Justizanstalten "übervoll und die Kollegenschaft hoffnungslos überfordert ist". Wenn man einer Sache verpflichtet ist und das Ergebnis "im Interesse des Dienstes, der Kollegenschaft und im Interesse der Einrichtungen steht und alles zusammenpasst, stimmt die SPÖ auch zu", so Pendl am Mittwoch im Nationalrat anlässlich der Debatte zum Strafvollzugsgesetz. ****

In dieser schwierigen Materie sei es wichtig, Lösungen im Interesse der Sache, des Personals und der Menschlichkeit zu erarbeiten. Pendl bedankte sich bei den KollegInnen vor Ort, die unter Einsatz ihres Lebens einen schwierigen Dienst vollziehen. Im Bereich Ausbildung sei man "zu ausgezeichneten Bildungseinrichtungen, sowohl die Grundausbildung, als auch die Fort- und Weiterbildung betreffend, gekommen" und im Interesse aller sei es wichtig, dass der Stellenwert der Vollzugsakademie "auch in Zukunft abgesichert ist". (Schluss) sf

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