VP-Gerstl: Verstärkte Intervallverkürzung am Schafberg statt Parkdeck

Wien (VP-Klub) - Statt ein Parkdeck beim Schafbergbad zu bauen, wo sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner gegen das Projekt aussprechen, fordert LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien, die Verdichtung der öffentlichen Anbindung: "Die Busintervalle des 42B in den Sommermonaten von 30 Minuten auf mindestens 15 Minuten zu senken, wäre weit sinnvoller als eine Parkgarage am Schafberg zu errichten, die den Großteil des Jahres leer stehen würde." Der diesbezüglich eingebrachte Antrag im Gemeinderat auf Initiative des VP-Verkehrssprechers wurde mit den Stimmen aller Fraktionen angenommen.

Die aufgekommene Diskussion rund um Garagenbauten zeigt für Gerstl, dass die Wiener SPÖ dem steigenden Kfz-Aufkommen nicht Herr wird. Denn sowohl der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel geht zu langsam voran, als auch der Bau von Garagen, wo sie dringend benötigt werden. "Die ’Bauwut’ der Wiener SPÖ ohne Bedarfsstudien ist fatal. Garagen dort, wo sie nicht benötigt werden und anderorts keine Parkmöglichkeiten - das ist die Wiener Verkehrspolitik."

Kritik kommt vom VP-Verkehrssprecher auch am Masterplan, der sich zu dem vor zehn Jahren von der Wiener SPÖ präsentierten kaum unterscheidet. Das zeigt, dass die letzten zehn Jahre in Wien weder der öffentliche Verkehr wie geplant ausgebaut, noch wichtige Straßenausbauten verwirklicht wurden. "Die weiter steigende Verkehrsbelastung verlangt nach neuen Konzepten und keinen alten Hüten", schließt Gerstl.

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