VP-Wolf: Theaterreform schwer gemacht

Mailath-Pokorny hält sich nicht an Vereinbarungen

Wien (VP-Klub) - "Der Kulturstadtrat macht es uns nicht leicht,
bei der Theaterreform weiter mit ihm zusammenzuarbeiten", bedauert der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, heute im Wiener Gemeinderat zur Theaterreform. Konkret bezieht sich Wolf auf die neuerliche Subventionierung des Hirschal’schen Lustspielhauses durch die MA7. Ohne Empfehlung der Kuratoren vergibt der Stadtrat freihändig 350.000 Euro mit dem Argument, es handle sich dabei um ein ’Sommertheater’, das nicht unter die Theaterreform falle. "Stimmt nicht", kontert Wolf, "Theater ist Theater. Vor allem, wenn Wiener Mittelbühnen mit kaum höheren Beträgen für den Jahresbetrieb gefördert werden."

Wolf fordert Stadtrat Mailath-Pokorny erneut auf, sich endlich an die getroffenen Vereinbarungen zu halten, um nicht vollständig die Glaubwürdigkeit zu verlieren. Außerdem erwartete er vom Kulturamt in Zukunft rasche Entscheidungen, um die noch offenen Probleme im Bereich der Mittelbühnen und Kooperationshäuser zu lösen.

"Die Theaterjury hat sich intensiv mit der Wiener Theaterszene auseinandergesetzt und seriöse Konzepte entwickelt. Jetzt muss Mailath-Pokorny das Seine leisten, um die Reform glaubwürdig umzusetzen", stellt Wolf klar. Das Ziel, dem Theaterleben in Wien neue Impulse zu geben, könne nur erreicht werden, wenn die Entscheidungen für alle offen und nachvollziehbar erfolgen. "Mailath-Pokorny schadet dem Gesamtprojekt ’Theaterreform’, wenn er als verantwortlicher Kulturstadtrat als einziger die Regeln durchbricht", schließt Wolf.

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