Lopatka: Gusenbauer bleibt Erklärung für "Umfaller" schuldig

Auf die SPÖ kann man sich nicht verlassen

Wien, 24. Mai 2006 (ÖVP-PK) - "Gusenbauer hat keinerlei Erklärung zu seinem Umfaller bei der OMV-Verbund-Fusion geliefert", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Dr. Reinhold Lopatka zu den Aussagen von SPÖ-Parteichef Gusenbauer. Stattdessen unternehme er den untauglichen Versuch, "die Verantwortung des Scheiterns der OMV-Verbund-Fusion durch einen Rundumschlag abzuschieben", so der ÖVP-Generalsekretär. Damit falle Gusenbauer wieder in den alten Zick-Zack-Kurs zurück, was zeige, dass man sich "auf die SPÖ nicht verlassen kann", so Lopatka abschließend. ****

Die Verantwortung des Scheiterns liege eindeutig bei Gusenbauer, so der ÖVP-Generalsekretär. Schließlich sei dieser von 25 plus einer Aktie auf 51 Prozent Bundesmehrheit umgeschwenkt. Es sei eine Chuzpe, wenn Gusenbauer sich heute hinstelle und behaupte, er hätte immer Wasserkraft in öffentlicher Hand gewollt. Das sei genau das Gegenteil von dem, was er am 11. Mai noch gesagt habe. Zitat Gusenbauer: "Klar ist selbstverständlich, dass dieser neue Energiekonzern die Mehrheit an den österreichischen Wasserkraftwerken haben wird." Die Sorgen eines Ausverkaufs seien "völlig unbegründet", sprach Gusenbauer und fiel kurz darauf auf innerparteilichen Druck von Häupl, Burgstaller & Co wieder einmal um, so Lopatka abschließend.

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