Kickl: ORF verletzt Objektivitätsgebot

Abstimmungsverhalten von Rosenkranz und Bösch wurde verschwiegen

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Berichterstattung des ORF über die gestrige Nationalratssitzung übte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

Gestern wurde im Nationalrat mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Orangen das Ökostromgesetz beschlossen. Der ORF behauptete sowohl im Ö1-Abendjournal um 18.00 Uhr als auch in der Zeit im Bild 1 um 19.30 Uhr, daß nur die Grünen dagegen gestimmt hätten. "Das entspricht aber nicht den Tatsachen", stellte Kickl klar. "Denn auch die beiden freiheitlichen Abgeordneten Barbara Rosenkranz und Reinhard E. Bösch haben diesem Gesetz ihre Zustimmung verweigert." Darüber habe der ORF aber geschwiegen.

Dieses Vorgehen füge sich nahtlos in die Ausgrenzungspolitik ein, die die ORF-Führung gegenüber der FPÖ betreibe. Für ein öffentlich-rechtliches Medium sei das aber völlig untragbar, betonte Kickl. Mit dem Verschweigen von Rosenkranz und Bösch habe der ORF einmal mehr das Objektivitätsgebot verletzt.

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