Wittauer zu Bestrebungen gegen kleines Glücksspiel: "Nach BAWAG-Skandal kein moralisches Recht, ordnungspolitische Keule zu schwingen

Wien (OTS) - "Leo Wallner und seine politischen Unterstützer haben nach den skandalösen Verstrickungen von Casinos Austria und Lotterien in den Elsner-BAWAG-Skandal mit Verlusten von 2 Milliarden Euro kein moralisches Recht, die ordnungspolitische Keule gegen das kleine Glücksspiel zu schwingen", so BZÖ-NRAbg. Klaus Wittauer zu den jüngsten Bestrebungen der Wallner-Lobby, ihr Einflussgebiet durch die Abschaffung des kleinen Glücksspiels auszudehnen.

"Die Casinos Austria und ihre führenden Funktionäre sollen zuerst Ordnung im eigenen Haus machen und endlich ihre Verstrickungen in den BAWAG-Skandal rund um den Ex-BAWAG und Lotterien-Vorstand Elsner offen legen. Diese unerträgliche Verfilzung zwischen BAWAG und Österreichischen Lotterien mit Freunderlwirtschaft, 300.000 Euro-Versorgungsjobs und dubiosen Casinoprojekten in Palästina ist ein Hohn für alle Sparer, die wochenlang um ihre Einlagen zittern mussten", so Wittauer.

"Dass nun gerade diese Herren versuchen, ihr Einflussgebiet durch einen Eingriff in die Rechte der Bundesländer - das Verbot des kleinen Glücksspiels wäre ein solcher - auszudehnen, ist angesichts der BAWAG-Verfilzungen und der Casinos-Verluste durch schlechtes Management leicht durchschaubar und moralisch verwerflich. Stattdessen hätte man besser seine Verpflichtungen im BAWAG-Aufsichtsrat wahrnehmen sollen", so Wittauer abschließend.

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