Grüne/Wien: SchülerInnenzwangsverschickung löst keine Bildungsprobleme

Korun: "Chancengleichheit bei Bildung braucht mehr LehrerInnen"

Wien (OTS) - "Die skurrile ÖVP-Idee, Schulkinder in Wien herumzuschicken, um Schulklassen zu durchmischen, löst kein Problem und lässt die Folgen von verfehlter, ausgrenzender Wohnpolitik auf dem Rücken von VolksschülerInnen austragen. Echte Bildungschancen brauchen massive Aufstockung von LehrerInnenposten, auch für Begleit-und muttersprachliche LehrerInnen.", kritisiert die grüne Intergrationssprecherin Alev Korun die heutigen Aussagen der Wiener ÖVP im Gemeinderat.

Korun weiter: "Die ÖVP-Innenministerin bricht eine diffamierende Muslim-Integrationsunwilligkeitsdebatte vom Zaun, ohne diese Behauptung mit Zahlen belegen zu können, die Wiener ÖVP will Schulkinder durch die halbe Stadt verschicken. Der Gatte der ersten sagte vor einem Jahr unverblümt ‚Frauen gehören in die Kuchl. Und aus.’,was er von Geschlechtergerechtigkeit hält."

Nachdem Geschlechtergerechtigkeit ein zentraler Wert von demokratischen Gesellschaften ist, muss sich die Ministerin fragen, ob in ihrem eigenen Haus ein "Integrationsunwilliger" sich eingenistet hat. Die Ministerin sagt, "Wer sich nicht integrieren will, hat bei uns nichts zu suchen". Daher stellt sich die Frage, ob sie solche "Integrationsunwillige" wie ihren Ehegatten ausbürgern oder abschieben lassen will, schließt Korun.

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