Westenthaler: Vernunft siegt - Wasser gerettet

Landeshauptmann Haider verhindert mit BZÖ-Ministern Ausverkauf der Wasserkraft

Wien (OTS) - "Das Ergebnis ist auf jeden Fall erfreulich, die heimische Wasserkraft wurde vor einem möglichen Ausverkauf geschützt" kommentierte BZÖ-Chef Ing. Peter Westenthaler die Absage der Fusion zwischen Verbund und OMV durch die Minister Bartenstein und Grasser. "Ohne die Initiativen von Landeshauptmann Haider und die Unterstützung der BZÖ-Minister in der Bundesregierung wäre es nie zu diesem Sieg der Vernunft gekommen", ergänzte Westenthaler.

Es wäre unverantwortlich gewesen, die österreichische Wasserkraft am Altar internationaler Finanzinteressen zu opfern und die Interessen und Wünsche der Bevölkerung mit Füßen zu treten. "Nicht einmal die Kapitalmärkte haben die Fusionspläne begrüßt und die geplante Austro-Elefanten-Hochzeit mit massiven Kurseinbrüchen an den Börsen bedacht", verwies der BZÖ-Chef auf Kursverluste bei beiden Unternehmen, die zeitweise einen Wertverlust von bis zu 8 Milliarden Euro gebracht hätten. "Damit könnte man beispielsweise eine umfassende Steuerreform finanzieren", stellte Westenthaler die Dimensionen klar.

Jedenfalls sei die gescheiterte Fusion nach der geplatzten Zwangsehe Swisscom - Telekom Austria auch im Schatten des SPÖ-ÖGB-BAWAG-Skandals ebenfalls kein Glanzlicht der all so hoch gerühmten Wirtschaftskompetenz der ÖVP, führte der BZÖ-Chef weiter aus. "Und über die von Landeshaupthauptmann Haider aufgedeckte Informationspolitik der ÖVP gegenüber dem Koalitionspartner wird noch gesondert zu reden sein. Es ist gelinde gesagt irritierend, dass SP-Chef Gusenbauer im November des Vorjahres von der Fusion informiert wurde, während man mit dem BZÖ erst Anfang Mai darüber gesprochen hat," schloss Westenthaler.

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