Schaunig: "Am Rücken alter Menschen darf nicht gespart werden"

BZÖ und ÖVP lehnten gestern Antrag auf Anhebung der Sockelbeträge in Pflegeheimen ab.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Nicht genug damit, dass meinem Referat in einer Nacht- und Nebelaktion vom Finanzreferenten bereits zugesicherte 15 Millionen Euro gestrichen wurden, verweigerten in der gestrigen Regierungssitzung BZÖ und ÖVP ihre Zustimmung zur Erhöhung der Sockelbeträge in Pflegeheimen", ärgert sich SP-Vorsitzende Gaby Schaunig. "Die Telefone in meinem Büro laufen heute heiß. Besorgte MitarbeiterInnen und Betreiber von Pflegeheimen rufen an, und fragen, wie sie den Qualitätsstandard in Zukunft aufrecht erhalten solllen", so Schaunig. Betroffen davon sind in Kärnten 51 Pflegeheime.

Die nicht beschlossenen Sockelbeträge sind Landes- und Gemeindegelder, die zur Kostendeckung des laufenden Betriebes gezahlt werden. "Ich finde es von BZÖ und ÖVP unverantwortlich am Rücken von alten Menschen den Sparstift anzusetzen", schloss Schaunig. Um so erstaunlicher ist das Verhalten, da in der einen Tag vorher stattfindenden Sozialfondssitzung (in dem Vertreter von Gemeindebund aller Fraktionen und Fachleute aus den unterschiedlichen Bereichen sitzen) dieser Antrag einstimmig beschlossen wurde.

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