Partik-Pablé: Österreich zu europäischem Vorzeigeland bei Reformen geworden

"Krisen, die ganz Europa erschüttert haben, hat Österreich gut gemeistert"

Wien (OTS) - Die Klubobmann-Stellvertreterin des Freiheitlichen Parlamentsklubs-BZÖ NRAbg. Dr. Helene Partik-Pablè wies in ihrer Rede im Zuge der heutigen Europadebatte im Nationalrat auf die schwere Aufgabe der einzelnen Länder hin, für Wohlstand und die Arbeitsplatzsicherung zu sorgen. "Jedes Land ist gefordert, den Wohlstand für alle herzustellen, das soziale System abzusichern, den Fortschritt zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Das ist eine harte Arbeit, die niemand einem Land abnehmen kann. Österreich hat seine Hausaufgaben gemacht und das muss auch von den anderen Ländern in Europa verlangt werden." Heute wisse man, dass es nicht nur die Nationalstaaten sind, die durch ihre Regulierungsmaßnahmen die Wirtschaft beeinflussen können. Durch internationale Verflechtungen sei alles viel schwieriger geworden.

Die österreichische Bundesregierung habe durch ein Bündel von Maßnahmen eine Basis geschaffen, um die Beibehaltung des bisherigen Lebensstandards sicherzustellen. Partik-Pablè wies in diesem Zusammenhang auf eine Aussage des Internationalen Währungsfonds-Chefs hin: "Seit der letzen Dekade ist ein strategischer Wandel in der Politik Österreichs zu sehen, der zu einem europäischen Vorzeigeland bei Reformen geführt hat."
Beispielsweise erwähnte Partik-Pablè die Konjunkturbelebungspakete, das Wachstums- und Standortpaket, die Forschungsförderung, die Anhebung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik. "Das alles hat gegriffen. Die Krisen, die ganz Europa erschüttert haben, hat Österreich gut gemeistert", so Partik-Pablè. Österreich liege im Ranking bei der Jugendarbeitslosigkeit auf dem dritten Platz in Europa. 123 000 Lehrlinge kommen in den Genuss der Lehrlingsförderung und haben dadurch eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. 91 000 Jugendliche unter 25 wurden mit 265 Mio. Euro unterstützt, um eine bessere Qualifizierung zu erreichen.

Den Grünen warf Partik-Pablè vor, keine innovativen Ideen zu haben. "Kritisieren, alles schlecht machen, das ist Inhalt Ihrer Politik geworden."

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