Transporteure protestieren gegen weitere Autobahnblockade

Glisic: Blockade als Bürgerbelästigung - Hochrangiges Straßennetz entlastet die Orte und Regionen

Wien (PWK343) - Mit großem Unverständnis reagiert der Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der WKÖ, Ing. Nikolaus Glisic auf die Ankündigung einer Blockade der A2 zwischen Ilz und Bad Waltersdorf am Freitag den 26.5.2006.

Diese Blockade richte sich hauptsächlich gegen den Bau der neuen S 7 (Fürstenfelder Schnellstraße). Geplant ist die Strecke von der Anschlussstelle Ilz bis zur ungarischen Grenze und soll die an dieser Strecke liegenden Orte entlasten. Die meisten dieser Orte haben noch keine Ortsumfahrung. "Diese Blockade ist aus meiner Sicht eine Bürgerbelästigung. Anstelle auf der Autobahn zu demonstrieren, sollten sich die Blockade-Interessierten am Bürgerbeteiligungsverfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) beteiligen", macht Glisic deutlich.

Die UVP wurde, so Glisic, bewusst als demokratisches Verfahren vom Gesetzgeber geschaffen, um allen Beteiligten und allen, die sich betroffen fühlen, ein Forum zu geben, um ihre Wünsche und Forderungen einbringen zu können. Es sei rechtlich bedenklich, zu versuchen, mit einer Blockade auf das UVP-Verfahren Einfluss zu nehmen.

Glisic abschließend: "Probleme können nicht auf der Straße gelöst werden. Dazu gibt es den Verhandlungstisch. Wir fordern die Initiatoren der Blockade auf, derartige Bürgerbelästigungen zu unterlassen und sich an den Verhandlungstisch der Umweltverträglichkeitsprüfung zu setzen." (hp)

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