Geplatzte Fusion von OMV und Verbund bestätigt KPÖ-Haltung

Wien (OTS) - Zufrieden über die geplatzte Fusion von OMV und Verbund zeigt sich KPÖ-Wirtschaftssprecher Mag. Michael Graber, der am 9. Mai als einziger Parteienvetreter festgestellt hatte, dass die Fusion OMV-Verbund nur Sinn mache, wenn der Konzern im 100%igen Staatsbesitz verbleibt.

Graber: "Die Entwicklung zeigt, dass die Bäume der Konzernherren nicht in den Himmel wachsen und dass es möglich ist, sich scheinbaren wirtschaftlichen Sachzwängen zu verwehren. ÖVP, BZÖ und SPÖ, die ihre Bereitschaft erklärt hatten, die verfassungsmäßige Mehrheit am Verbund zugunsten der Fusion mit der OMV aufzugeben, haben eine Niederlage erlitten."

Bestätigt habe sich auch die Kritik der KPÖ, dass es der Regierung nicht um die Schaffung eines österreichischen Energiekonzerns gehe, sondern um die Privatisierung der österreichischen Energieversorgungsunternehmen. Graber: "Minister Bartenstein hat die Fusionspläne vorerst deshalb fallen gelassen, weil er die "Reverstaatlichung", die mit der Erfüllung der Forderung der Landeshauptleute nach einer 51%igen staatlichen Mehheit verbunden ist, als "inakzeptabel" ablehnt. Womit die wahren Pläne von Bartenstein offensichtlich wurden."

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