Mitterlehner: Was gilt das Wort von Alfred Gusenbauer noch?

Wien, 24. Mai 2006 (ÖVP-PK) - "Was gilt das Wort von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer eigentlich noch?", stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg.z.NR Dr. Reinhold Mitterlehner die Frage. Angesichts des Rückziehers des SPÖ-Chefs hinsichtlich der Fusion von OMV und Verbund sei ein "Dominoeffekt" entstanden, der auch die Landeshauptleute dazu bewogen habe, für eine Reverstaatlichung der OMV zu plädieren. "Mit einem solchen Zick-Zack-Kurs ist die SPÖ kein verlässlicher Partner", so Mitterlehner. ****

Noch vor zehn Tagen habe Gusenbauer von einer "stabilen Eigentumsstruktur" des neu geplanten österreichischen Energiekonzerns gesprochen, die vor "jeglicher ausländischer Übernahme" schütze. Nach innerparteilichen Zurufen der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und dem oberösterreichischen SPÖ-Chef Erich Haider "fiel Gusenbauer um", so Mitterlehner. Heute trete Gusenbauer die "Flucht nach vorne" an, um die Schuld am selbst verursachten Scheitern der Fusion abzuschieben. Der SPÖ-Chef habe jedenfalls hierzu die Frage zu beantworten, warum er am 11. Mai noch von einer "stabilen Eigentumsstruktur, die vor jeglicher ausländischer Übernahme" schütze, sprach und zehn Tage später für eine Reverstaatlichung der OMV eintrete?

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