Borealis prämiert die besten Diplomarbeiten am TGM

Wien (OTS) - "Ausbildung in Österreich umfassend fördern und Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten intensivieren"

Der internationale Kunststoffhersteller Borealis hat erstmals einen Preis für die besten Diplomarbeiten von Studenten der Kunststofftechnik am TGM Wien vergeben. "Dieser Innovations-Award ist ein weiterer Teil unserer umfassenden Bemühungen, Österreich als Kunststoff-Standort zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen", erklärte Thomas Abel, General Manager Borealis Central Europe, bei der Preisübergabe. "Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg unseres Unternehmens, und wir verstehen uns als treibende Kraft bei der Weiterentwicklung der Kunststoff-Technologie. Demgemäß werden wir die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Ausbildungs-und Forschungsinstitutionen in ganz Österreich intensivieren - zum langfristigen Nutzen der gesamten Kunststoffbranche."

Die Auswahl der drei Preisträger des ersten "Borealis Innovations-Award" erfolgte im Rahmen der Plastiale Vienna, eines Fachkongresses zum Thema "Kunststoffe und Automobil". In die Bewertung wurden die Teilnehmer der Veranstaltung ebenso einbezogen wie Absolventen des TGM und die Ergebnisse eines über das Internet breit angelegten Begutachtungsverfahrens.

"Campus Connect": Kooperation mit Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen

Unter der Projektbezeichnung "Campus Connect" arbeitet Borealis derzeit in drei Ländern - neben Österreich auch Belgien und Finnland - an der Erarbeitung von langfristigen Konzepten zur gezielten Zusammenarbeit mit akademischen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen. Abel: "Als international führendes Unternehmen kommt uns auch die Aufgabe zu, zur Qualität der Ausbildung in Österreich beizutragen, Talente für die Branche zu interessieren und Begabungen frühzeitig zu fördern." International ist der hohe Standard der österreichischen Kunststoffindustrie unbestritten, hier zu Lande wird ihre Bedeutung aber meist unterschätzt: Die etwa 1.000 heimischen Kunststoffhersteller, -verarbeiter und -maschinenproduzenten beschäftigen rund 24.000 Menschen und erwirtschaften einen Produktionswert von 4,4 Milliarden Euro jährlich, der Exportanteil beträgt knapp 60 Prozent. Die Branche zählt damit zu den bedeutendsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweigen des Landes.

Ziel von "Campus Connect" ist der Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zwischen Borealis und den (Hoch-)Schulen und Universitäten, um den Ausbildungsstandard zu fördern und die Verbindung von theoretischer und praktischer Ausbildung zu stärken. Abel: "Borealis beschäftigt an den Standorten in Schwechat, Linz und in Burghausen an der österreichisch-bayerischen Grenze mehr als 850 Menschen. Naturgemäß ist uns der Kontakt mit den Studenten und Studentinnen wichtig. Ebenso wichtig ist, dass technische und wirtschaftliche Ausbildungsstätten wie die Johannes Kepler Universität Linz, die Montanuniversität Leoben, die FH Wels, die TU Wien und Graz oder die WU auf internationalem Niveau agieren."

Linz ein Zentrum der internationalen Borealis-Forschung

Erst vor wenigen Wochen hatte Borealis die Entscheidung zum Ausbau des Innovation Centres in Linz, einem von derzeit vier Borealis-Entwicklungszentren, zu einem Mittelpunkt der internationalen Forschungsaktivitäten des Unternehmens bekannt gegeben. In den nächsten fünf Jahren wird die Zahl der Mitarbeiter in Linz um rund 80 Personen auf 280 erhöht; 25 bis 30 Millionen Euro werden in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Die Erweiterung erfolgt im Rahmen einer umfassenden Vereinbarung zwischen Borealis und dem Land Oberösterreich, die ein Paket von Maßnahmen und Zusagen beider Parteien umfasst und eine signifikante Stärkung des Standortes im Hinblick auf die Kunststoffforschung zur Folge haben soll. Das Land Oberösterreich wird bis 2011 rund 18,7 Millionen Euro in eine Reihe von Infrastrukturmaßnahmen zur Internationalisierung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz und zum Ausbau der internationalen Forschungskapazitäten einbringen.

Abel: "Innovation ist das Herzstück unserer Strategie, die Wertschöpfung entlang der gesamten Produktkette zu erhöhen. Wir können in Linz auf langjährige Erfahrungen und großes Know-how in der Polymerforschung und der Entwicklung hochwertiger Kunststoffanwendungen aufbauen. Diese signifikanten Investitionen in die Infrastruktur in Linz werden unsere Innovationskraft weiter erhöhen und so unseren Kunden und den Kunden unserer Kunden zugute kommen."

Ausbildung im Unternehmen

Um auch im Unternehmen Mitarbeiter gezielt aufzubauen, investiert Borealis verstärkt in die Lehrlingsausbildung: Seit September 2005 werden am Standort Schwechat 3 Lehrlinge der Fachrichtung Elektrobetriebstechnik/Prozessleittechnik und 3 Lehrlinge der Fachrichtung Maschinenbautechnik ausgebildet. Im kommenden Herbst werden 5 zusätzliche Lehrlinge - 2 der Fachrichtung Chemieverfahrenstechnik und 3 weitere der Fachrichtung Maschinenbautechnik - anfangen. In Linz werden seit September 2004 3 Lehrlinge - 2 Kunststofftechniker und 1 Physiklaborant - ausgebildet, ab September 2006 werden 2 weitere Chemielaboranten aufgenommen.

Rund ein Zehntel der von Borealis weltweit beschäftigten 4.500 Mitarbeiter sind im Bereich Forschung, Entwicklung und Marketing tätig. Allein im Jahr 2005 wurden dem Unternehmen 198 Patente für technologische Entwicklungen, Herstellungsverfahren und Produkte erteilt, weitere 187 Erfindungen sind für die Patentanmeldung vorgesehen. 64 neue Produkte wurden 2005 auf den Markt gebracht. Die derzeitigen Forschungsschwerpunkte verfolgen das Ziel, unterschiedliche Eigenschaften von Kunststoffen zu verknüpfen, um die Wettbewerbsfähigkeit in einer großen Bandbreite von (neuen) Einsatzgebieten zu sichern. Besondere Leistungen von Mitarbeitern im Bereich Innovation prämiert Borealis mit jährlich vergebenen internen "Innovation Awards".

Borealis ist ein führender Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Wir konzentrieren uns auf die Bereiche Rohrsysteme, Kabel und Leitungen für das Energie- und Kommunikationswesen, Kfz-Ausstattung und anspruchsvolle Verpackungen. Wir sind stark im europäischen Markt und expandieren im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum dank Borouge, dem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). Mit unserer Technologie entstehen Kunststoff-Produkte, die einen wesentlichen Beitrag zu unserer heutigen Gesellschaft leisten. Wir fühlen uns unserem Leitgedanken, mit Kunststoffen die Zukunft aktiv zu gestalten (‘Shaping the Future with Plastics’), verpflichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.borealisgroup.com/schwechat

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Tel.: +43 1 70111 4247,
E-Mail: presse.austria@borealisgroup.com

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