Sommer 2006: Sicherer Urlaub gefragter denn je

Europ Assistance-Urlaubsstudie zeigt auf: Angst vor Terror bestimmt Destination für Sommerurlaub 2006. Fast jeder vierte Österreicher möchte in den Bergen urlauben.

Wien (OTS) - 60% der Österreicher planen heuer einen rund zweiwöchigen Sommerurlaub mit einem durchschnittlichen Gesamturlaubsbudget in Höhe von 2.170 Euro - so das Ergebnis der jährlich im Frühjahr stattfindenden Befragung im Auftrag der Notfall-und Serviceorganisation Europ Assistance. Ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung über 18 Jahre wurde in Österreich, Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Italien und Spanien über Urlaubspläne und -gewohnheiten befragt. Der Vergleich von Österreich mit den anderen europäischen Ländern zeigt auf: Österreicher gehen bedachter und zeitgerechter an die Urlaubsplanung heran und geben im Schnitt um 65 Euro weniger aus.

Österreicher wollen Sicherheit im Urlaub

"Sicherheit im Urlaubsland ist für die Österreicher mehr denn je ein Auswahlkriterium für das Reiseziel", weiß Jean-Francois Diet, Geschäftsführer der Europ Assistance in Österreich. Die drei wichtigsten Faktoren bei der Wahl der Urlaubsdestination sind laut Europ Assistance-Studie die Gefahr von terroristischen Übergriffen (von 52% im Jahr 2005 auf 54% 2006 gestiegen), Gesundheitsrisiken (von 52% auf 51% leicht gesunken) sowie das Klima (von 51% auf 50% leicht gesunken). Bei keiner anderen Nation spielen mögliche Terrorangriffe bei der Auswahl des Sommerurlaubes eine so große Rolle wie in Österreich. Hingegen ist die Angst vor der Vogelgrippe hierzulande am geringsten. Nur für 12% der Österreicher beeinflusst die Geflügelpest die Wahl des Reiseziels, während sie für 31% der Italiener ein entscheidender Faktor ist.

Aber nicht nur punkto Sicherheit, auch bei der Qualität sind die Österreicher bedachter als andere Nationen: Für fast jeden zweiten Befragten (48%) spielt das Angebot an Freizeitaktivitäten und kulturellen Veranstaltungen am Urlaubsort eine wichtige Rolle, während dies nur für 20% der Engländer oder 23% der Belgier wichtig ist. Für jeden vierten Österreicher (26%) ist auch die Dauer der Anreise entscheidend; nur für die Italiener ist dieser Faktor noch wichtiger (27%). Das Urlaubsbudget bestimmt zu 45% das Ziel der Reise, wobei die Österreicher im Durchschnitt rund 2.170 Euro ausgeben. Das Reisebudget aller befragten Nationen beträgt im Schnitt 2.235 Euro.

Bei der Urlaubsplanung sind die Österreicher den anderen Nationen einen Schritt voraus: 78% der Befragten geben an, ihren Sommerurlaub langfristig zu planen, nur 20% sind Last-Minute-Entscheider. Mit jeweils 38% zählen hier vor allem die Spanier und Italiener zu den "Spontanurlaubern". Auch bei der Art und Weise der Buchung sticht Österreich heraus: 52% der Österreicher buchen in einem Reisebüro, während dies in anderen Ländern im Schnitt nur 36% tun. Ihren Sommerurlaub im Internet buchen vorwiegend die Engländer und die Deutschen.

Sorgen im Urlaub

Obwohl die Österreicher ihren Urlaub sorgsam planen, sind sie unmittelbar vor Urlaubsantritt in Anbetracht möglicher Vorfälle im Urlaub oder zu Hause dann doch etwas sorgloser als andere Nationen -allen voran die Spanier und Italiener. 52% der Österreicher machen sich Gedanken über mögliche gesundheitliche Probleme im Urlaub, 44% sorgen sich um gesundheitliche Probleme nahe stehender Personen zu Hause, 35% hadern mit dem Verlust des Gepäcks, 33% machen sich Gedanken über einen Verkehrsunfall im Urlaub, 28% denken an einen terroristischen Anschlag (28%), 25% sorgen sich um einen möglichen Schaden an der Wohnung oder am Eigenheim und 23% haben Angst vor einer Naturkatastrophe im Urlaub.

Jeder Vierte plant Urlaub in den Bergen

Urlaub am Meer ist bei den Österreichern nach wie vor der beliebteste Sommerurlaub - allerdings mit rückläufiger Tendenz: 2005 planten noch 71% einen Strandurlaub, 2006 sind es nur mehr 63%. Zugelegt hat hingegen der Urlaub in den Bergen: So zieht es heuer bereits jeden vierten Sommerurlauber in höhere Gefilde, während sich für diese Art von Urlaub im Vorjahr nur 19% erwärmen konnten. Insgesamt urlauben 65% der Österreicher in einem europäischen Land, 30% planen ihren Urlaub im Heimatland.

Gemeinschaftsaktivitäten statt Sport

Relaxen ist noch immer das vorrangigste Ziel in den Ferien - für zwei Drittel der befragten Österreicher gehört Entspannung zum idealen Urlaub. Bei den Urlaubsaktivitäten im Detail hat es jedoch deutliche Verschiebungen gegeben: So hat sich die Zahl jener Österreicher, die im Sommerurlaub wieder mehr Zeit mit der Familie bzw. mit Freunden verbringen möchten, von 12% auf 25% mehr als verdoppelt. Nur für die Engländer ist das Zusammensein mit der Familie oder mit Freunden noch wichtiger (28%). Einen ähnlichen "Aufschwung" verzeichnet das Kennenlernen von neuen Kulturen, das heuer für jeden fünften Österreicher eine ideale Urlaubsbeschäftigung darstellt (2005: 11%). Im Gegensatz dazu verlieren sportliche Aktivitäten deutlich an Reiz:
Nur 7% der Österreicher wollen heuer im Sommerurlaub Sport betreiben, im Vorjahr waren es noch 12%. Heimwerken zählt weiterhin für 14% der Österreicher zur Urlaubsbeschäftigung - hier hebt sich Österreich zusammen mit Belgien deutlich von den anderen Ländern ab (England:
3%, Italien: 5%, Spanien: 6%).

Background: Über die Europ Assistance Gruppe

Die Europ Assistance Gruppe wurde 1963 gegründet und ist Erfinder des Assistance-Konzepts. Sie bietet ihre Services weltweit an, um ihren Privat- und Firmenkunden die entsprechenden Lösungen zu deren außergewöhnlichen und alltäglichen Herausforderungen zu liefern - 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr.
Seit 2004 hat die Europ Assistance Gruppe ihre Servicepalette um Gesundheit und Familie&Heim Assistance erweitert und gleichzeitig das Wachstum der beiden traditionellen Bereiche Reise- und Kfz-Assistance gesteigert.
Europ Assistance (konsolidierter Umsatz 2005: 777,2 Mio. Euro) ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der GENERALI Gruppe und deckt 208 Länder mit ihren Services ab. Die Gruppe ist mit 4.000 Mitarbeitern und 50 Gesellschaften in 33 Ländern vertreten:
Südafrika, Algerien, Deutschland, Argentinien, Österreich, Belgien, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Spanien, USA, Finnland, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Israel, Italien, Libyen, Luxemburg, Norwegen, Niederlande, Polen, Frz. Polynesien, Portugal, Tschechische Republik, Großbritannien, Singapur, Schweden, Schweiz und Tunesien.
2005 beantwortete die Europ Assistance Gruppe 42 Millionen Anrufe und hat 7,5 Millionen Einsätze weltweit durchgeführt. Das Netzwerk der Europ Assistance, bestehend aus medizinischem Personal (105 Vertrauensärzte und 170 Begleitärzte) und 401.000 Partnern wird von 3.500 Einsatzbetreuern in 35 Einsatzzentralen rund um die Welt koordiniert.

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