Offizieller WM-Ball holt sich "Konsument"-Titel

Testsieger "+ Teamgeist" ist teuer. Auch preiswerte Alternativen sind "gut".

Wien (OTS) - Die Fußball-Weltmeisterschaft geht auch an der "Konsument"-Redaktion nicht spurlos vorüber. Doch bevor die WM 2006 losgeht, hat das Testmagazin noch aktuelle Fußbälle unter die Lupe genommen und präsentiert das Ergebnis in seiner neuesten Ausgabe: 18 Kandidaten von 10 Herstellern traten auf dem "Konsument"-Spielfeld an, um sich den Titel Testsieger zu holen. Während die WM-Teilnehmer noch um den Sieg spielen müssen, steht der Champion des "Konsument"-Tests bereits fest: Mit einem klaren Vorsprung holt sich der offizielle WM-Spielball "Adidas +Teamgeist" Gold.

Der Testsieger ist der erste Fußball, der nicht genäht, sondern geklebt wird. Das Ergebnis: Eine wesentliche glattere und rundere Außenhaut, die den Spielern eine höhere Schusspräzision und eine bessere Ballkontrolle ermöglichen soll. Im Test kommt tatsächlich kein anderer Ball an die Rundheit der "Adidas"-Kugel heran.

Hobbysportler, die auch zuhause mit dem WM-Ball 2006 kicken möchten, müssen dafür allerdings tief in die Tasche greifen: 110 Euro lässt sich "Adidas" die Technologieführerschaft kosten. Es geht aber auch günstiger. Denn immerhin sind 9 der 13 "guten" Bälle um nicht mehr als 30 Euro zu haben, die billigsten gibt’s schon um rund 15 Euro. "Adidas +Teamgeist Replique" - ein Nachbau des Testsiegers -kostet 25 Euro.

Häufigster Grund für Beanstandungen im Test war der Druckverlust:
Nach 72 Stunden ist einigen Fußbällen die Luft ausgegangen, doch zumindest für die Dauer eines Spieles halten alle dicht.

Im Praxistest bewerteten zwölf Profifußballer die Bälle beim Dribbling, Jonglieren, Passen, bei Kopfbällen, Torschüssen und Flanken. Nach dem Testspiel sind zwar fast alle "gut", die meisten Punkte bei den Spieleigenschaften konnten "Adidas +Teamgeist", "Nike Total 90 Aerow" und "Puma V1.06" für sich verbuchen.

Eine gelbe Karte gab’s für den "Uhlsport PT 13 Legacy", der eindeutig zu viel Wasser aufgenommen hat, was auch in einem Nachtest bestätigt wurde. Ein enttäuschendes Ergebnis für einen Spitzenball, der mit 110 Euro zu den teuersten im Test zählt.

Welche Bälle noch Top-Player im "Konsument"-Test sind, erfahren Hobbysportler in der Juni-Ausgabe des Testmagazins und online auf www.konsument.at.

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Verein für Konsumenteninformation/
Testmagazin "Konsument"
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Sabine Burghart
Tel.: 01/588 77 - 256

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