Schober: Regierung misst mit zweierlei Maß

"Job und großes orange-schwarzes Herz für Reichhold, aber nur Nachteile und Herzlosigkeit für freiwillige HelferInnen"

Klagenfurt (SP-KTN) - "Diese Regierung hat das Gespür für die Österreicherinnen und Österreicher längst verloren" mit diesen Worten reagierte der SPÖ-Verkehrs- und Sicherheitssprecher im Kärntner Landtag, LAbg. Rudolf Schober am Mittwoch auf den Unwillen der Bundesregierung die bestehenden Nachteile für freiwillige HelferInnen zu beseitigen. Schober dazu: "Für Reichhold wird ein hochdotierter Job geschaffen und das orange-schwarze Herz weit geöffnet, für die zahlreichen freiwilligen HelferInnen, die oft vergessenen Alltagshelden sind, hat die Regierung Schüssel hingegen nur Herzlosigkeit übrig."

Die Beseitigung der sozial- und arbeitsrechtlichen Nachteile für freiwillige und ehrenamtliche HelferInnen sei ebenso überfällig, wie dringend notwendig. Schober verweist auf seinen gemeinsamen Kampf mit der Kärntner Nationalratsabgeordneten Christine Muttonen gegen diese Ungerechtigkeit. Freiwillige und ehrenamtliche HelferInnen, wie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und von Rettungsorganisationen, haben nach wie vor keinen expliziten Rechtsanspruch auf Dienstfreistellung für ihre Einsätze. "Diese Menschen leisten in Notsituationen und in Katastrophenfällen unschätzbare Dienste für die Allgemeinheit. Ohne sie könnte in vielen Fällen nicht so rasch Hilfe geleistet werden. ‚Als Danke für ihren Einsatz müssen die Freiwilligen finanzielle Einbußen und soziale Nachteile in Kauf nehmen - dank der Regierung, die seit Jahren keinen Finger rührt, um diese unbefriedigende Situation endlich zu verbessern", so Muttonen.

Die SPÖ-Kärnten fordert daher konkret:
Die Dienstfreistellung für freiwillige HelferInnen bei Katastrophen inklusive Entgeltfortzahlung.
Einen Ausgleich für die DienstgeberInnen für den Einkommensausfall durch die Freistellung.
Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer für Feuerwehren und Wohlfahrtsorganisationen beim Ankauf neuer Geräte und Anschaffungen für die freiwilligen HelferInnen.

Muttonen und Schober kündigen an, weiterhin für die Interessen der freiwilligen Helfer starke und laute Stimme im Parlament, im Landtag und wo immer es nötig ist, zu sein.

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Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
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