Ökoenergie: Hofmann: Ein schrankenloser Ausbau macht keinen Sinn

Österreich nimmt Vorreiterrolle für ganz Europa ein

Wien (OTS) - Hinsichtlich des Ausbaus von Ökoenergie nehme Österreich eine Vorreiterrolle für ganz Europa ein, sagte der Wirtschaftssprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs-BZÖ DI Max Hofmann im Zuge der heutigen Debatte im Nationalrat zum Ökostromgesetz. Lag der Ökostromanteil 2002 bei lediglich 412 Gigawatt-Stunden, betrug der Anteil im Jahr 2006 bereits 3550 Gigawatt-Stunden. "Das ist eine Steigerung von 860 Prozent, das ist beispielhaft für ganz Europa", so Hofmann. Während ursprünglich ein 7 Prozent-Ökostromanteil bis 2010 angepeilt war, wird dieser nunmehr weit mehr, nämlich 10 Prozent betragen.

Grünen-Chef Van der Bellen unterstellte Hofmann Unwissenheit. Im Zusammenhang mit dem Ökostromgesetz wurde von Passiv- und Niedrigenergiehäusern gesprochen, damit seien "Äpfel und Birnen" miteinander vermischt worden. Es sei auch Unsinn, wenn behauptet werde, dass es keine Abnahmegarantie für Ökostromanlagen gebe.

Ein schrankenloser Ausbau mache keinen Sinn, meinte Hofmann weiter. "Haushalte und deren Belastung sind den Grünen offensichtlich egal." Es sei immer sehr leicht, das Geld anderer Leute auszugeben.

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