Moser: Wo bleibt eine gesamtheitliche Energiestrategie für Österreich?

Wien (SK) - "Der Bauernbundpräsident der ÖVP hat die Diskussion des Nachmittags auf den Punkt gebracht, in dem er eine gesamtheitliche Energiestrategie für Österreich gefordert hat", so SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser am Dienstag im Nationalrat. Moser erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die ÖVP seit 1986 den Energieminister stellt. "Warum war die ÖVP bisher nicht in der Lage einen gesamtheitliche Energiestrategie auf die Beine zu stellen?", fragte Moser. ****

Der längst gediente Energieminister ist Bartenstein mit sechs Jahren und drei Monaten, der Energieminister der am zweitlängsten im Amt war, war Schüssel, so Moser. Die Versorgungssicherheit in Österreich habe abgenommen, die Produktion sei zurückgenommen worden, so die Bilanz von 20 Jahren Energiepolitik der ÖVP. "Das Kartenhaus der Stromliberalisierung ist zusammengebrochen, die 900 Millionen Ersparnis sind überwiegend dem Finanzminister zugute gekommen", zeigte Moser auf. 5.500 MitarbeiterInnen im Bereich der Elektrizität seien abgebaut worden, kritisierte Moser. Österreich sei vom Stromexporteurland zum Stromimporteurland geworden. "Die heutigen Gesetz tragen dazu bei, dass das besser wird, aber sie sind noch nicht die Antwort", so Moser. (Schluss) sk

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0023