WWFinformiert: Fang des Bären ist nach wie vor mögliche Option

WWF empfiehlt die Entnahme des Bären aus dem Gebiet - Abschuß ist jedoch nur eine der Möglichkeiten!

Wien (OTS) - Der WWF weist darauf hin, dass es im Fall des Trentino-Bären auch alternative Möglichkeiten des Einschreitens gibt. Fest steht, dass der Bär aus der freien Wildbahn genommen werden muss. Das Verhalten des Bären ist leider nach wie vor auffällig. Er hat die Scheu vor menschlichen Siedlungen verloren und wurde in Bayern mehrfach auch tagsüber in Siedlungsnähe beobachtet. Laut WWF-Bärenanwälten steigt damit das Risiko, das von diesem Tier ausgeht.

Der österreichischen Bärenmanagementplan sieht in einem derartigen Fall auch die Möglichkeit eines Abschusses vor. Landesrat Steixner, der über die Maßnahmen letztendlich entscheiden muß, wurde von einem Expertengremium - darunter auch ein WWF Bärenanwalt - über die Situation informiert. Er wurde darüberhinaus auch über verschiedene Möglichkeiten des Vorgehens informiert. Seine Entscheidung über die Maßnahmen wird in Kürze bekannt gegeben.

Für den WWF ist der Fang des Bären nach wie vor eine mögliche Variante. Der Fang mittels Falle oder Betäubungsgewehr wird auch in den nächsten Tagen versucht werden. Der WWF hat zwischenzeitlich mit internationalen WWF-Bärenexperten Kontakt aufgenommen und Unterstützung angefragt. In jedem Fall werden Fangaktionen mit der Vorgehensweise des Landes Tirol abgestimmt. Wenn Gefahr in Verzug ist, muß auch einem Abschuß zugestimmt werden.

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Mag. Susanne Grof
Sprecherin WWF
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