2. Kongress für Allgemeinmedizin und Integrierte Gesundheitsversorgung (IGV)

Mehr als doppelt so viele Besucher wie im letzten Jahr. Größter Kongress für Allgemeinmediziner im Wiener Raum.

Wien (OTS) - Vom 18. bis zum 20. Mai 2006 fand in Wien bereits zum zweiten Mal der Kongress für Allgemeinmedizin und Integrierte Gesundheitsversorgung statt. Der Kongress wird von der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) in Kooperation mit dem Verein "Altern mit Zukunft" (AmZ) organisiert. Im Zentrum standen dieses Jahr unter anderem die Hypertonie, die Depression, das Metabolische Syndrom und die Onkologie. Der nächste Kongress findet vom 10. bis zum 12. Mai 2007 wieder in Wien statt.

"Die Wünsche der Patienten und ihre Bedürfnisse stehen neben den Ausführungen der Fach- und Allgemeinmediziner im Mittelpunkt der Diskussionen. Es ist uns als Fachgesellschaft wichtig, den Dialog zum Betroffenen herzustellen, um die bestmöglichen Behandlungspfade definieren zu können. Das ist das Konzept des Kongresses", so Dr. Erwin Rebhandl, Präsident der ÖGAM. In engem Austausch mit den Fachgesellschaften hat die ÖGAM die Krankheitsbilder Pulmonale Hypertension (PAH), Depression und Angststörungen, Metabolisches Syndrom, Onkologie, Herzinsuffizienz und Hypertonie beim diesjährigen Kongress erarbeitet. Rebhandl: "Sowohl die Definition der State-of-the-Art-Therapie als auch das optimale Nahtstellenmanagement zwischen Allgemeinmedizinern und Fachärzten ist uns ein großes Anliegen."

"Integrierte Gesundheitsversorgung hat eine immer größere Bedeutung im Rahmen von Disease Management und Qualitätssicherung. Die zunehmende Zahl an chronischen Erkrankungen erfordert eine proaktive Vorgangweise, ein Kontinuum an Leistungen über die Systemgrenzen hinweg, und kontinuierliche Betreuung. Das Versorgungssystem sollte auch Public Health Aufgaben beinhalten und die Prävention genauso wie Krankheit ein Planungs- und Steuerungsfaktor im System sein," so AmZ-Präsidentin Univ.-Prof. Dr. Anita Rieder.

Positive Resonanz der Teilnehmer

Mehr als doppelt so viele Besucher wie letztes Jahr konnten die Organisatoren dieses Jahr verzeichnen. Das Kongresskonzept fand unter den Teilnehmern abermals großen Zuspruch. Aus den Reaktionen der Besucher wird vor allem der Wunsch nach Aufnahme von chronischen Krankheiten in das Curriculum des Kongresses laut: "Der Kongress bietet hervorragende Möglichkeiten, neue Blickwinkel auf Therapiekonzepte zu erhalten. Vor allem chronische Krankheiten und ihre Behandlung im Rahmen einer strukturierten Betreuung sollten weiterhin im Mittelpunkt stehen", so ein Teilnehmer.

Podiumsdiskussion mit Bundesministerin eröffnete den Kongress
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion am ersten Kongresstag diskutierten Bundesministerin Maria Rauch-Kallat, die Stellvertretende Generaldirektorin des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Mag. Beate Hartinger, der Präsident der Tiroler Ärztekammer, Dr. Arthur Wechselberger, sowie die Vertreter des ÖGAM-Vorstandes, Dr. Reinhold Glehr und Univ.-Prof. Dr. Manfred Maier, die Bedeutung und Umsetzung von strukturierten Behandlungskonzepten - so genannten Disease Management Programmen (DMP) - für das österreichische Gesundheitswesen. "In Zukunft werden die Ausbildung, Multimorbidität der Patienten und Patientinnen und der Langzeiteffekt von Disease Management Programmen eine wesentliche Rolle spielen," so die Moderatorin der hochkarätigen Runde, Rieder. "Disease Management Programme sind richtungsweisend für die künftige Betreuung von chronisch Kranken. In einem DMP arbeiten Allgemeinmediziner, Fachärzte und Patienten strukturiert und eng miteinander. Durch diesen strukturierten Ablauf wird auch die Bürokratie auf ein Minimum reduziert, " so Glehr im Rahmen der Podiumsdiskussion.

Der dritte Kongress für Allgemeinmedizin und Integrierte Gesundheitsversorgung wird von 10. bis zum 12. Mai 2007 in Wien stattfinden.

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