Muttonen: Gehrer befindet sich in der bildungspolitischen Sackgasse

Kärntner SPÖ-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl fordert mit Nachdruck Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen und leistbare Nachmittagsbetreuung

Klagenfurt (SP-KTN) - Hart ins Gericht mit der Politik der Bildungsministerin Elisabeth Gehrer geht die Kärntner SPÖ-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, NR Christine Muttonen. Muttonen spricht von einer bildungspolitischen Sackgasse in der sich die Ministerin befinde. "Zeitgemäße Maßnahmen zur qualitativen Steigerung des Bildungsangebotes und zur Erhöhung der Wettbewerbschancen unserer Kinder und Jugendlichen werden von Gehrer negiert, die Bildung kaputtgespart, statt sie zu optimieren", stellt Muttonen fest. Es sei zuwenig für die Bilanz einer Bildungsministerin, die Wahlkampfrede Schüssels an die Schulen zu verschicken, statt auf Pisa und die Anforderungen einer modernen Bildungspolitik zu reagieren, so Muttonen.

"Wir unterscheiden uns in vielen Dingen von den anderen Parteien und einer der wesentlichsten Punkte ist ein durchdachtes Bildungskonzept mit einem umfassenden Bildungsbegriff", erklärt Muttonen. Es gäbe einige wichtige Eckpunkte, die so schnell wie möglich verändert werden müssten. "Die Kinder sollen sich nicht mit 10 Jahren, sondern wie in den meisten europäischen Ländern erst mit 14 Jahren entscheiden müssen, was der richtige Weg für sie ist", so Muttonen. Und auch in der Oberstufe müsse es noch soviel Spielraum geben, dass die Schülerinnen und Schüler die für sie entsprechende Ausbildung finden könnten," zählt Muttonen zwei wichtige Punkte auf, die durch ganztägige Schulen, individuelle Begabungs- und Leistungsförderung, sowie motivationsfördernde Maßnahmen ergänzt werden müssen.

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