Kukacka: Verhandlungsergebnis zum ÖBB-Dienstrecht ist akzeptable Zwischenetappe

Wien (OTS) - "Als akzeptable Zwischenetappe auf dem mühsamen Weg
zu einem wettbewerbsfähigen und betriebswirtschaftlich geführten Unternehmen mit einem zeitgemäßen Dienstrecht, das auch vergleichbare Unternehmen haben", kommentierte heute Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka das von ÖBB-Vorstand und Betriebsrat vorgestellte Verhandlungsergebnis.

Einer abschließenden Bewertung werde man das Ergebnis dann unterziehen können, wenn die angekündigten exakten Ausformulierungen sowie die endgültigen Änderungen des Arbeitszeitkollektivvertrages und der Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) am 30. Juni 2006 vorliegen werden. "Dann werde man auch erst das endgültige Einsparungsergebnis, das der Vorstand mit rd. 20 Mio. Euro angegeben hat, beziffern können," so Kukacka.

Als "grundsätzlich positiv" bewertete der Staatssekretär alle Regelungen, die den flexibleren Einsatz der Mitarbeiter in den verschiedenen Konzernunternehmungen ermöglichen. "Wenn dies aufgrund der Vereinbarung zwischen Management und Betriebsrat auch durchgesetzt werden könne, sei dies der richtige Weg", so der Staatssekretär. "Auch die überdurchschnittlich hohen Krankenstände bei einem Teil der ÖBB-Mitarbeiter könnten durch die vorgeschlagenen Maßnahmen des Managements konsequent abgebaut werden. Auf beides -nämlich die Flexibilisierung des Personaleinsatzes und die Krankenstände - lege die Regierung besonderen Wert", schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001