Grüne-Wien/Smolik: Qualitätsverlust in Wiener Jugendwohlfahrt zu befürchten

"Überarbeitung der Novelle des Jugendwohlfahrtsgesetzes ist dringend notwendig"

Wien (OTS) - Grundsätzlich seien die Grünen-Wien der Meinung, dass im Bereich des Jugendwohlfahrtsgesetzes und hier vor allem in der Ausbildung der Berufe der Jugendwohlfahrt Änderungen notwendig sind, kritisiert heute die Grüne Jugendsprecherin Claudia Smoli:"Es wäre anzunehmen gewesen, dass die neue Fachhochschulausbildung im Bereich Sozialarbeit und Sozialpädagogik in die Definitionen der Ausbildungsvoraussetzungen für das Personal in der Jugendwohlfahrt aufgenommen wird.

Der vorliegende Entwurf ziele aber durch die alleinige Formulierung von "Fachkräften", die dann auch ohne qualifizierten Abschluss oder abgelegte Prüfungen, in der Jugendwohlfahrt arbeiten könnten, ab. Smolik: "Es ist zu befürchten, dass hier auf Kosten der Qualität eine Reduktion der Personalkosten durchgeführt werden soll".

Eine Kürzung der Dienste für Eltern, Säuglinge, Kinder und Jugendliche ist völlig inakzeptabel und in Zeiten von steigender Armut von Familien nicht nachzuvollziehen. Außerdem werden durch diese Novelle weder Rahmenbedingungen der Supervision, noch der Fortbildung für die in diesen Berufen Tätigen aufgenommen. "Diese Vorgehensweise ist mir völlig unverständlich, Qualitätssicherung sollte wohl auch in der Wiener Jugendwohlfahrt vorrangig sein und außer Diskussion stehen", schließt Smolik.

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