KORREKTUR: Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zu dem Referendum in Montenegro

Wien (OTS) - In APA OTS0191 5 AI 0252 MAA0002 II muss es im 1. Absatz richtig heißen: ... insgesamt im Einklang mit den Verpflichtungen im Rahmen der OSZE und des Europarats ... (nicht OECD)

KORRIGIERTE FASSUNG

Erklärung des Vorsitzes im Namen der Europäischen Union zu dem Referendum in Montenegro

Utl.: Nachfolgend die offizielle deutsche Übersetzung zu OTS0089 5 AI 0174 MAA0001 von Dienstag, 23. Mai 2006

Wien, 23. Mai 2006 - Die Europäische Union begrüßt den gelungenen Verlauf des Referendums über die Unabhängigkeit Montenegros. Die EU stellt fest, dass das Referendum nach der Bewertung des BDIMR insgesamt im Einklang mit den Verpflichtungen im Rahmen der OSZE und des Europarats sowie anderen internationalen Standards für demokratische Wahlprozesse durchgeführt wurde. Die Durchführung des Referendums lässt sich als ein Zeichen von Reife der politischen Kräfte und der Bevölkerung Montenegros werten.

Die EU ruft alle betroffenen Seiten auf, das Ergebnis zu akzeptieren. Sie wird ihrerseits die Entscheidung der Bevölkerung von Montenegro uneingeschränkt respektieren.

Die Europäische Union fordert Belgrad und Podgorica auf, so rasch wie möglich einen direkten Dialog über das weitere Vorgehen aufzunehmen. Die Europäische Union ist bereit, diesen Dialog zu unterstützen.

Die Europäische Union bekräftigt erneut die europäische Perspektive der westlichen Balkanländer auf der Grundlage des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses.

Die Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien, die Bewerberländer Türkei, Kroatien* und ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien*, die Länder des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses und potenziellen Bewerberländer Albanien und Bosnien und Herzegowina und die dem Europäischen Wirtschaftsraum angehörenden EFTA-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen sowie die Ukraine und die Republik Moldau schließen sich dieser Erklärung an.

* Kroatien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien nehmen weiterhin am Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess teil.

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