Haider: Hypo hat durch FMA 260 Millionen Euro Eigenmittel verloren

Hypo Steiermark durfte Verluste auf 16 Bilanzjahre aufteilen

Klagenfurt (OTS) - "Weil die Finanzmarktaufsicht die Hypo Alpe
Adria Bank dazu gezwungen hat, für 2004 eine negative Bilanz vorzulegen, hat die Landesbank 260 Millionen Eigenmittel verloren", kritisierte heute Landeshauptmann Jörg Haider die FMA.
Der Verdacht, dass die FMA der Kärntner Hypo aus politischen Gründen schaden wolle, erhärte sich durch die jüngst bekannt gewordene und für die FMA zulässige Verlustabschreibung der Hypo Steiermark weiter. Haider: "Was der Kärntner Hypo verweigert wurde, ist für die steirische Hypo zulässig. Die Hypo Steiermark hat Verluste aus dem Leasingbereich in der Gesamthöhe von über 50 Millionen Euro auf 16 Bilanzjahre aufgeteilt und zur Verdauung der Verluste stille Reserven aktiviert. Für die Kärntner Hypo war diese Form der Bilanzierung nicht zulässig. Sie musste alle Verluste in einer Bilanz abschreiben. Stille Reserven durften nicht aktiviert werden." Der Landeshauptmann forderte daher die FMA neuerlich auf, Fairness gegenüber der Hypo Alpe Adria Bank zu zeigen und nicht mit zweierlei Maß zu messen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Petzner
Pressesprecher Landeshauptmann Dr. Jörg Haider
Arnulfplatz 1
A-9010 Klagenfurt
Tel.: 05 0 536 22124 oder 0664 80536 22124
Fax: 05 0 536 22150
mailto: stefan.petzner@ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0003