Van der Bellen: Ökostromgesetz ist Todesstoß für Ökoenergien

ÖVP-SPÖ-Umweltzerstörungsgesetz kostet tausende Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Der Beschluss von ÖVP, SPÖ und BZÖ einer Novelle zum Ökostromgesetz von heute Nachmittag ist der Todesstoß für die Ökoenergien in Österreich", kritisiert Alexander Van der Bellen, Bundessprecher der Grünen. "Die Förderungen für neue Ökostromanlagen werden um 80%, die Förderlaufzeit auf 10 Jahre verkürzt. Das Umweltzerstörungsgesetz vernichtet die Chance, in den kommenden Jahren tausende neue Arbeitsplätze zu schaffen", so Van der Bellen.

"Wenn ÖVP und SPÖ jetzt davon sprechen, dass der Ökostrom auch mit dem neuen Gesetz weiter wachsen werde, so ist das blanker Hohn. Es werden nur mehr wenige Anlagen pro Jahr gebaut werden können. Der angebliche Zuwachs ist lächerlich gering gegenüber dem was mit einem Ökostromgesetz, das diesen Namen auch verdient, möglich wäre", kritisiert Van der Bellen. Völlig unverständlich sei die geplante Zustimmung der SPÖ.

Die neue Regelung bedeute eine massive Mehrbelastung für die privaten Haushalte, während die Industrie deutlich entlastet werde. Industriebetriebe würden künftig bis zu 34% weniger an Ökostromkosten zu tragen haben, während beispielsweise ein kleiner Ein-Personen-Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 500 Kilowattstunden mehr als das Vierfache bezahlen wird müssen, erläutert Van der Bellen.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel +43-1-40110-6707, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002