UHS OÖ erreicht Abschaffung des Semesterzeugnisses im Maturajahr

Gesetzesvorlage wird im Nationalrat behandelt

Wien (OTS) - Bereits 2002 hat die Union Höherer Schüler unter dem Titel "Aus 2 mach 1" der zuständigen Bundesministerin Gehrer die Idee zur Zusammenlegung der beiden Semester im Maturajahr vorgestellt und schließlich letztes Jahr eine Zusage der Ministerin erhalten. "Nun sind unsere Interventionen endlich in eine Gesetzesvorlage gemündet. Dies ist eine tief greifende Verbesserung für alle Maturantinnen und Maturanten in Österreich", freut sich Landesobmann Severin Wiesmüller über den Erfolg.

Durch die Zusammenlegung der beiden Semester im Maturajahr wird von den Schülerinnen und Schülern einerseits unnötiger Druck genommen und andererseits eine bessere Vorbereitung auf die Reifeprüfung ermöglicht. Bisher wurde durch das schnelle Ende des zweiten Semesters eine Vielzahl an Tests und Schularbeiten in kürzester Zeit absolviert. Das setzte Lehrer unter Druck, da sie in wenigen Wochen zu einer objektiven Beurteilung finden mussten und auch Schüler wurden mitten in der Vorbereitung auf ihren Abschluss unnötigem Druck ausgesetzt. "Durch die Zusammenlegung können sich Schülerinnen und Schüler intensiver auf ihre Maturaarbeiten konzentrieren und auf die Abschlussprüfungen vorbereiten", weiß Wiesmüller.

Einhergehend mit der Zusammenlegung der beiden Semester fordert die UHS eine Vorbereitungszeit von mindestens einer Woche für die schriftliche Matura. Jetzt bekommen Schüler ihr Abschlusszeugnis kurz vor Beginn ihrer Matura und haben weiterhin Unterricht bis zum Beginn der schriftlichen Reifeprüfung. "Für eine optimale Vorbereitung auf die schriftlichen Abschlussprüfungen muss es wie bei den mündlichen Prüfungen eine Vorbereitungszeit geben. Dabei fordern wir mindestens eine Woche!", betont Wiesmüller. "Wenn nun endlich unsere Forderung beschlossen wird, dann auch hoffentlich ganz!", gibt sich der Obmann kämpferisch.

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