Baumgartner Höhe: Magistrat bestätigt geplante Bebauung im Wald- und Wiesengürtel

ÖVP Penzing fordert Diskussionsprozess mit Bevölkerung über Nachnutzung

Wien (VP-Klub) - Wie in der gestrigen Sitzung der Penzinger Bezirksentwicklungskommission verlautbart wurde, ist geplant, Teile der Anlage auf der Baumgarnter Höhe zu verkaufen und damit eine private Baunutzung zu ermöglichen.

Im Rahmen der Kommissionssitzung bestätigte ein Beamter der MA21A (Stadtteilplanung) die von der ÖVP Wien geäußerten Befürchtungen. Wie er - im Gegensatz zu Brauner und Schicker - erklärte, werde es durchaus bauliche Eingriffe in den Wald- und Wiesengürtel geben. 17% eines bis dato unangetasteten Waldstückes im Nordbereich dürften verbaut werden. Auch der Bereich zwischen den Pavillons dürfe bis zu 5% - in manchen Teilen sogar bis zu 40% - verbaut werden. Ebenso wäre eine 40 %ige Bebauung im Osten des Areals geplant. "Alles in allem ist das ein mächtiger Eingriff in den derzeit bestehenden Zustand, wenn man dies alles nützen will, wovon auszugehen ist", so der Penzinger VP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Franz E. Lerch.

ÖVP-Resolution zur Erhaltung des Kultur- und Erholungsraumes auf den Steinhofgründen

Gleichzeitig wurde von der Bezirksentwicklungskommission die ÖVP-Resolution zur Erhaltung des Kultur- und Erholungsraumes im Bereich des Otto-Wagner-Spitals auf den Steinhofgründen einstimmig -also auch mit den Stimmen der SPÖ - angenommen "Anscheinend sieht die Penzinger SPÖ die Verbauung von fast einem Fünftel des Waldgebietes nicht als Eingriff in den Wald- und Wiesengürtel. Sie behaupten, sie ’retten’ 83 % des Gebietes, dabei werden 17% des für die PenzingerInnen so wichtigen Erholungsgebietes geopfert bzw. verbaut", kritisiert Lerch.

"Wir fordern einen breiten Diskussionsprozess mit der Bevölkerung, wie eine Nachnutzung der freiwerdenden Bereiche aus Bürgersicht aussehen könnte. Wohnblöcke direkt hinter ensemblegeschützten Jugendstilpavillons lehnt die ÖVP jedenfalls strikt ab", schließt Lerch.

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