Die Patentierung biotechnologischer Erfindungen. Aktuelle Debatte und Perspektiven

Tagung und Pressekonferenz

Wien (OTS) - Am Montag, dem 29. Mai 2006, ab 13.30 Uhr, und am Dienstag, dem 30. Mai 2006, ganztägig, findet im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes in der Hofburg die Tagung "Die Patentierung biotechnologischer Erfindungen. Aktuelle Debatte und Perspektiven" statt.

Diese Konferenz zielt zunächst auf eine Bestandsaufnahme zum Stand der Umsetzung der sog. Biopatent-Richtlinie und ihre praktische Bewährung in den Mitgliedsstaaten der EU ab. Hier werden auch rechtliche, wirtschaftliche und ethische Perspektiven eingebracht. In weiterer Folge (am Vormittag des 30. Mai 2006) werden in Arbeitsgruppen ausgewählte Themenstellungen wie etwa Fragen im Zusammenhang mit der Patentierung von Genen und Gensequenzen einem interdisziplinären Dialog unterzogen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in der Folge zusammengeführt und gemeinsam diskutiert.

Die Tagung wird von der Europäischen Rechtsakademie (ERA) Trier in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und dem Österreichischen Patentamt veranstaltet.

Nähere Informationen zur Tagung können im Internet eingeholt werden:
http://www.era.int/web/de/html/nodes_main/4_2127_474/conferences_0000
_Date/5_1796_2167.htm.

Aus Anlass dieser Tagung findet eine Pressekonferenz mit Univ.Prof. DDr. Johannes C. Huber (Vorsitzender der Bioethikkommission), Dr. Friedrich Rödler (Präsident des Österreichischen Patentamtes) und Jean-Philippe Rageade (Stellvertretender Direktor der Europäischen Rechtsakademie Trier) statt.

Zeit: 29. Mai 2006, 11.00 Uhr
Ort: Hofburg Wien, Gardesalon

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Zugang und Einlass zu der Pressekonferenz erfolgt am 29. Mai 2006, ab 10.30 Uhr, über die Kleine Redoutenstiege der Hofburg. Eine spezielle Akkreditierung für diese Pressekonferenz ist nicht notwendig. Ein gültiger Presseausweis ist beim Eingang vorzuweisen.

Weitere Informationen können bei der Geschäftsstelle der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt, Herr Dr. Robert Gmeiner, Tel. (01) 53115 / 4319 bzw. im Internet unter
http://www.bundeskanzleramt.at/bioethik eingeholt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Bundeskanzleramt/Bundespressedienst
Tel.: (01) 531 15 / 2424

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